Brave The Cold (ft. Mitch Harris, Dirk Vebeuren) veröffentlichen animiertes Musikvideo zu ‚Apparatus‘

Limitierte Colored Vinyl von 'Scarcity' erscheint am 11.12.2020 weltweit

Für Brave The Cold haben sich zwei absolute Veteranen des harten Metal verbündet.
Mitch Harris (Napalm Death) und Dirk Verbeuren (Megadeth) sind in der Szene nun wirklich Haushaltsnamen. Nun haben sie das animierte Video zu Apparatus veröffentlicht, das auch auf ihrem kürzlich releasten Album Scarcity zu finden ist.

Checkt das Video zu Apparatus hier:

Das Konzept reflektiert die Trennung von Nachbarn, die, ausgelöst durch eine kompromittierte Ethik, Unruhen hervorruft und dadurch bedingt, die interne Infrastruktur zur Anpassung der Gesellschaft auf globaler Ebene, zerstört. Harris erklärt dazu: „The concept reflects on the division of neighbor vs. neighbor, harvesting unrest due to compromised ethics, intended to destroy the frayed internal infrastructure of adapting society on a global level. Harris further explains, “’Apparatus’ is about a socially repressive cabal whose sole agenda is maximizing the transfer of wealth and power from poorer, middle class consumers to a thin sliver of the wealthiest via submissive fear ideology. Through an intensive program of isolation, bombardment with propaganda and behaviorally suggestive content before reaching the global eye, the ‘Apparatus’ is distressing civil liberties in an era of inconceivable technological corporate wizardry, oppression, censorship and domination.”

Das Video ist eine Zusammenarbeit mit dem italienischen Filmemacher Donato Sansone, adaptiert von der Originalanimation von Robhot. Harris kontaktierte Donato mit einer groben Ausarbeitung von Apparatus, und Donato unternahm enorme Anstrengungen, um eine endgültige Version fertigzustellen, die ganz sicher Zuschauern einen ordentlichen Schwung Energie verpassen wird in diesen so unsicheren Zeiten.

Wer denkt, Mitch Harris sei nach seinem Teilrückzug von Napalm Death die Kreativität ausgegangen, wird hier umgehend eines Besseren belehrt.
Messerscharfes, brillantes Riffing trifft auf massive Grooves und eine höllische Energie, die immer wieder an die alten Grindhelden erinnert, jedoch eine frische, unverbrauchte Ebene hinzufügt und genauso vielseitig und stilistisch offen agiert wie die Kollegen. Auch seine gesangliche Bandbreite ist beeindruckend.

Die Death-Metal- oder Grind-Schublade ist für Brave The Cold zu klein, die Energie jener Szenen verlieren sie jedoch zu keiner Sekunde.
Ein besonderes Ass im Ärmel ist natürlich Drummer Dirk Verbeuren, über dessen Fähigkeiten man keine großen Worte verlieren muss und der hier hochtechnisch und zugleich völlig entfesselt alle Register zieht. Inhaltlich geht es um den Zustand der Welt, ohne die üblichen Klischees breitzutreten. Für ausreichend Wut ist in dieser Hinsicht definitiv gesorgt.

Produziert hat Scarcity kein Geringerer als Logan Mader (Machine Head, Soulfly…), der hier erneut einen granatenguten Job abgeliefert hat.

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