Candlemass – The Pendulum (EP)

Ein weiterer Appetitanreger von Leif & Co.

Artist: Candlemass

Herkunft: Schweden

Album: The Pendulum

Spiellänge: 19:59 Minuten

Genre: Doom Metal, Epic Doom Metal

Release: 27.03.2020

Label: Napalm Records

Links: http://candlemass.se/
https://www.facebook.com/candlemass
https://www.instagram.com/candlemassdoom/
http://label.napalmrecords.com/

Bandmitglieder:

Bass – Leif Edling
Gesang – Johan Langquist
Gitarre – Mats „Mappe“ Björkman
Schlagzeug – Jan Lindh
Gitarre – Lars „Lasse“ Johansson

Tracklist:

  1. The Pendulum
  2. Snakes Of Goliath
  3. Sub Zero
  4. Aftershock
  5. Porcelain Skull
  6. The Cold Room

Was soll man eigentlich zu Candlemass schreiben? 36 Jahre Bandgeschichte und wohl eine der prägendsten Bands im Sub Genre Doom. Seit zwei Jahren ist mit Johan Langquist am Mikrofon das dritte Gründungsmitglied wieder dabei. Johan war Sänger auf dem ersten Werk Epicus Doomicus Metallicus. Die konstante Größe bearbeitet den Bass. Leif Erding hat alle Höhen und Tiefen im Dasein von Candlemass miterlebt. Dritter Mitstreiter aus den Anfangszeiten ist Mats Björkman. EPs scheinen bei Candlemass gerade in Mode zu sein. 2016 und 2018 erschien jeweils eine EP. In 2019 warf man das letzte Langeisen The Door To Doom auf den Markt. 2020 nun also wieder eine EP mit ca. 20-minütiger Laufzeit. Nach eigener Auskunft sind auf The Pendelum Werke, welche es nicht auf das The Door To Doom Album geschafft haben. Also eine Restrampe für den zahlenden Kunden? Hören wir mal rein was Leif & Co. so aussortiert haben im letzten Jahr.

Mit dem Titeltrack geht es dann auch gleich in die Vollen. Gar nicht so typisch doomig wie man Candlemass kennt. Es geht schon etwas in Richtung Thrash. Der Refrain bietet dazu einen runden doomigen Touch. Da muss man sich schon fragen, was die Herren um Leif Edling sonst noch so im Archiv liegen haben und warum man The Pendelum der Menschheit bisher vorenthalten hat. Die Nummer zwei heißt Snakes Of Goliath. Hier werden die Anhänger des klassischen Doom zufriedengestellt. Der Song bohrt sich basslastig in meinen Gehörgang. Das gute Stück hätte sich sicher auch gut auf den frühen Scheiben von Candlemass gemacht. Ein weiteres starkes Stück Musik im zeitgemäßen Soundgewand. Sub Zero ist für mich ein ca. einminütiges Interlude mit akustischer Gitarre. Nach den ersten beiden Tracks ein ziemlicher Einschnitt. Aftershock hat auch kaum mehr Spielzeit. Wirkt eher wie eine anderthalbminütige Demo Session. Mit Doom made bei Candlemass geht es nun aber weiter. Porcelain Skull ist eine typische, etwas raue Doom Walze der Schweden. Mit dem kalten Raum wird man aus der EP entlassen. Es gibt wiederum eine Art akustische Demo Session über 90 Sekunden als Outro.

Candlemass – The Pendulum (EP)
Fazit
Candlemass haut eine EP auf den Markt, die etwas Füllstoff beinhaltet mit dem Interlude und den Demo Sessions. Aber drei hörenswerte Tracks sind ebenfalls enthalten. Gerade der Titeltrack konnte mich begeistern. Trotz allem fühlt sich die EP-Häppchen-Taktik der Schweden in den letzten vier Jahren nicht so richtig toll an. 68 Minuten inkl. Bonustracks läuft das letzte Langeisen The Door To Doom. Da hätte schon noch der eine oder Track mit drauf gepasst. Das drückt die Note etwas.

Anspieltipps: The Pendulum, Porcelain Skull, Snakes Of Goliath
Jürgen F.
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