Eventname: D-A-D, A Tour For The Loud 2019
Headliner: D-A-D
Vorband: Hangarvain
Ort: Docks, Hamburg
Datum: 18.12.2019
Kosten: 35,00 € VVK, Ausverkauft
Genre: Rock, Hard Rock, Classic Rock
Besucher: 1250 Besucher
Links: http://www.dad.dk/
https://www.facebook.com/Hangarvain/
https://www.docks-prinzenbar.de/
Setlisten:
Hangarvain
- Into The Hangar
- Rock Down The House
- Keep Falling
- A Coke Shot
- Old Train
- Father Shoes
- Free Bird
- Black Betty
- Sliding To Hell
D-A-D
- Burning Star
- Evil Twin
- Jihad
- Rim Of Hell
- Nothing Ever Changes
- Everything Glows
- A Prayer For The Loud
- Grow Or Pray
- The Sky Is Made Of Blues
- Jackie O
- Riding With Sue
- The Real Me
- Monster Philosophy
- I Want What She’s Got
- No Doubt About It
Zugabe:
- Bad Craziness
- Sleeping My Day Away
- Laugh’n’A 1/2
- It’s After Dark
Im Rahmen der D-A-D Tour For The Loud geben die Dänen heute im Hamburger Docks das letzte Konzert. Das Docks ist ausverkauft und so hat sich bereits kurz vor sieben eine lange Schlange vor den noch geschlossenen Türen gebildet. Mit Glück kommen wir früh rein und haben so einen guten Platz am Bühnenrand.

Nun erfolgt der schnelle Umbau, denn D-A-D (früher hießen sie mal Disneyland After Dark) nutzen die gesamte Bühne. Um 21:00 Uhr gehen die Lichter aus und D-A-D betreten die Bühne. Die vier Herren um Jesper Binzer legen mit Burning Star von der aktuellen Platte los. Vom ersten Moment an haben sie das Docks fest in der Hand. Da die Band bereits seit 1984 besteht und in der Zeit bis heute nur einmal den Drummer gewechselt hat, stehen hier 35 Jahre Berufserfahrung. Das hat für ihren Bekanntheitsstatus in Dänemark und auch in Deutschland gesorgt.

Eins der Highlights ist dann Grow Or Pay bei dem Jesper Binzer mal die Lead Gitarre übernimmt. Meist ist sein Bruder Jacob derjenige, welcher da den Hut, äh Zylinder aufhat, aber hier brilliert mal ein anderer. Weiter geht es mit The Sky Is Made For Blues, Jackie Q und Riding With Sue. Ich kann verstehen, weshalb die 1250 Zuschauer so begeistert sind. Hier wird guter Rock geboten, der einen einfach nicht stillstehen lässt. Immer wieder fällt Stig Pederson auf, der mehrere seiner Bässe mit hat. Zum Einsatz kommen heute aber nur fünf aus seiner selbst gebauten, umfangreichen Sammlung. Da der Bassist eine große Rolle bei D-A-D spielt, darf Stig auch bei zwei Songs von Call Of The Wild ans Mikro und macht seine Sache erstaunlich gut. Bei Monster Philosophy wird nochmals das Publikum gefordert. Mitklatschen bis auf den dicht gedrängten Ba
Natürlich gibt es eine Zugabe. Diese fängt dann mit Bad Craziness und Sleeping My Day Away an. Das dürfte wohl der bekannteste Song von D-A-D sein, und so wird der natürlich auch noch abgefeiert. Danach wird es etwas ruhiger, während die beiden Brüder mit der akustischen Gitarre vorne am Bühnenrand stehen. Der Track Laugh’n ½ ist der Vorletzte und zaubert so etwas wie vorweihnachtliche Stimmung in das Docks. Nach dem letzten Song After Dark, der nochmals textsicher mitgesungen wird, ist dann endgültig Schluss. Die Halle wird sprichwörtlich freigekehrt und so müssen alle, ob sie wollen oder nicht, zügig raus.
Fazit: So machen Konzerte Spaß. Tolle Stimmung, zwei klasse Bands, bei der natürlich der Headliner dominierte. D-A-D kann ich nur wärmstens empfehlen. Das ist gute, rockige Unterhaltung und macht richtig gute Laune.

























