Dog Eat Dog am 05.08.2017 im Circus Maximus, Koblenz

„Dog Eat Dog am 05.08.2017 im Circus Maximus, Koblenz“

Künstler: Dog Eat Dog

Vorband: Indianageflüster

Kosten: 23,65 zzgl. VVK Gebühr

Genre: Crossover

Veranstalter: B&M Concerts GmbH

Link: https://www.facebook.com/events/189891898204974/

Setlisten:

  1. Emoji Baby
  2. Pull My Finger
  3. Isms
  4. Whos The King
  5. Vibe Cartel
  6. Crowd Calls It
  7. Lumpy Dog
  8. Rocky
  9. Step
  10. Expect The Unexpect
  11. Goodtimes
  12. No Fronts
  13. XXV

 

Einen Tag nach ihrem Auftritt auf dem Wacken Open Air vor großem Publikum sind die Crossover–Heroen von Dog Eat Dog im Rahmen ihrer Brand New Breed (Summer & Fall) Tour in den Katakomben des Circus Maximus in Koblenz. Wir habe sie mir bereits im April dieses Jahr im Rahmen ihrer New Breed Spring Tour auf der Full Metal Cruise V angesehen und das gleich zweimal (Theater und Pooldeck).
Einlass ist um 19:00 Uhr. Ich betrete zusammen mit meiner Frau (ein bekennender Dog Eat Dog Die Heart Fan) die Location vor dem Circus Maximus. Eine Menge Leute halten sich dort auf. Auch Daniel Mallmann, der Tourmanager von Dog Eat Dog, der die meisten der Fans persönlich begrüßt. Auch uns, er hat uns noch gut in Erinnerung, wir haben ja schließlich auf dem Schiff einiges zusammen getrunken.
Dog Eat Dog ist eine Partyband. Auch heute Abend ist wieder Party angesagt. Die Stimmung vor und im Circus Maximus ist sehr gut und fast familiär. Ich spreche Daniel auf das versprochene Interview an. Er fragt mich, wen willst du von den Jungs haben. Ist mir eigentlich egal. Wir gehen in den Circus und finden dort Dave Neabore, Bassist und Gründungsmitglied von Dog Eat Dog an einem Tisch sitzend. Auch er erkennt mich wieder. Ich frage, ob wir das Interview machen sollen. Er sagt sofort zu und wir gehen beide raus vor den Circus und machen dort das Interview (Time For Metal wird das Interview separat veröffentlichen).
Ich schaue mir mal die Vorband Indianageflüster an und mache ein paar Fotos. Habe sie schon mal bei einem Bandcontest gesehen. Sie fallen dadurch auf, dass sie ein Cello in ihrer Instrumentalisierung haben. Ich bekomme so die letzten zwei Songs mit. Sie machen ihre Sache gut. Es haben sich auch einige Fans eingefunden, die die Band mit Beifall verabschiedet.
An der Abendkasse frage ich nach, wann Dog Eat Dog denn spielen werden. 20:30 Uhr wird mir gesagt. Ich gehe wieder hoch, treffe den ein oder anderen, auch einige Bandmembers von Dog Eat Dog. Alles easy da oben, obwohl es schon so 20:15 Uhr ist. Daniel sucht den Sänger John Conner, der mal wieder verschwunden ist. Der Gitarrist Roger Haemmerli sitzt am Tisch und ist vollkommen relaxt. Ich frage ihn, ob er weiß, wann sie spielen. Er meint frühestens 21:00 Uhr. Ich sage ihm, mir wurde eben gesagt 20:30 Uhr. Roger entgegnet mir „oh dann muss ich ja mal langsam”. Alles sehr easy und relaxte, coole Jungs.
Dann um 20:45 Uhr ist es so weit. Dog Eat Dog kommen auf die Bühne. Der Circus Maximus ist diesmal zwar nicht ausverkauft, aber doch schon ordentlich voll. Direkt beim ersten Song springt der Funke schon über. Es ist der Song Emoji Baby von der New Breed EP. John Connor hat auch eine Tüte Emoji Fruchtgummis dabei, die er den Fans während des Songs anbietet. Zunächst wird sich noch etwas geziert, doch dann wird auch rege zugegriffen. Wann gibt es denn sonst mal bei einem Konzert Fruchtgummis für lau!?
Mit Pull My Finger geht es direkt schon zum legendären All Boro Kings Album, gefolgt von der erfolgreichen Single Isms. Dann endlich der markerschütternde Aufschrei des Saxophons zum Eintritt in den Song Who’s The King, natürlich vom All Boro King Album. Für mich persönlich einer der größten Songs von Dog Eat Dog überhaupt. Spätestens jetzt ist jeder im Publikum am Jumpen und in Bewegung. Die Party ist am Kochen, jetzt geht es ab. Es folgen Vibe Cartel, das Intermezzo Crow Calls It und Lumpy Dog von der aktuellen New Breed EP.
Die Showeinlage von Dave Neabore darf natürlich nicht fehlen. Der Song Rocky wird angekündigt. Dave streift sich den Boxermantel über und überzeugt als Boxer Rocky auf der Bühne. Ganz große Show und Fun im Circus Maximus. Mit Step, ebenfalls vom Play Games Album gibt es noch einen drauf.
Beim Song Expect The Unexpect (auf Deutsch so was wie: Erwarte das Unerwartete) kommt Tourmanager Daniel Mallmann auf die Bühne und begleitet John Connor für die nächsten vier Songs beim Gesang. Daniel versprüht, genauso wie der Rest der Band eine Wahnsinnsenergie. Die Stimmung im Circus Maximus ist jetzt auf dem Höhepunkt. Party pur in Koblenz, alles hüpft, springt und tanzt. Man wünscht sich, dass die Party nie zu Ende ist. Die ist es dann leider doch nach 14 energiegeladenen Songs der Band, die mit dem Song XXV von der aktuellen New Breed EP den würdigen Abschluss hat.
Dog Eat Dog haben am heutigen Abend im Circus Maximus gezeigt, wie man coole Musik kredenzt und Party macht. Eine Show von Dog Eat Dog sollte man sich auf jeden Fall mal ansehen. Sie haben Ende August / Anfang September auch zwei Shows im Underground in Köln, wovon eine bereits restlos ausverkauft ist. Im November ist eine Show in Daniel Mallmanns Heimatstadt Mendig vorgesehen.
Nach dem Auftritt treffe ich noch die einzelnen Bandmitglieder. Alles tolle Jungs und gut drauf. Schlagzeuger Brandon Jay Finley erzählt mir noch eine kleine Anekdote. Ich zeige ihm ein Foto von der Full Metal Cruise V, auf dem die Band mit mir abgebildet ist. Brandon erzählt mir, dass er das Anvil T-Shirt, welches er auf dem Foto trägt, persönlich von Steve „Lips“ Kudlow, dem Gitarristen und Sänger von Anvil geschenkt bekommen hat. Brandon ist ein bekennender Fan von Anvil und findet die Band great! Ich erzähle ihm, dass ich Anvil am 9. September im JUZ in Andernach sehe. Er bittet mich Steve „Lips“ Kudlow viele Grüße von ihm auszurichten, was ich natürlich gerne machen werde.

 

 

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