“Kommt her, hört und geht sterben!“

Artist: Firespawn

Herkunft: Stockholm, Schweden

Album: The Reprobate

Spiellänge: 43:00 Minuten

Genre: Death Metal

Release: 28.04.2017

Label: Century Media Records

Link: https://www.facebook.com/firespawnofficial/

Bandmitglieder:

Gesang – Lars Göran „L.G.“ Petrov
Gitarre – Fredrik Folkare
Gitarre – Victor Brandt
Bassgitarre – Alex Friberg aka Alex Impaler
Schlagzeug – Matte Modin

Tracklist:

  1. Serpent Of The Ocean
  2. Blood Eagle
  3. Full Of Hate
  4. Damnatio Ad Bestias
  5. Death By Impalement
  6. Generals Creed
  7. The Whitechapel Murderer
  8. A Patient Wolf
  9. The Reprobate
  10. Nightwalkers

Bereits das erste Album Shadow Realms von Lars Göran „L.G.“ Petrov mit seiner Kombo Firespawn konnte man ohne Bedenken in den Player schieben. Mit The Reprobate setzen sie seit Ende April gewaltig einen oben drauf. Die Platte ist nicht nur wunderbar kernig und spiegelt den Old School Todesblei aus Skandinavien wider, sondern kann ohne Probleme zünden und ein Feuerwerk entfachen. Über Century Media Records geht das Langeisen wie das Debüt an den Start. Mit 43 Minuten und zehn Titel vergeht die Zeit wie im Fluge. Alleine die zwei Gitarren von Fredrik Folkare und Victor Brandt sorgen für einen durchdringenden Sound.

Auf dem Schlachtfest in Aurich vor einem Monat noch live vor die Glotzkorken bekommen, haben sich bereits an dem Abend die neuen Tracks ins Gehirn gebrannt, die allesamt als verdammt angriffslustig befunden wurden. Wer bei Lars Göran „L.G.“ Petrov an die jüngste Entombed A.D. Flaute denkt, wird direkt mit dem Opener Serpent Of The Ocean eines Besseren belehrt. Einen besseren Start konnten die Schweden auf The Reprobate gar nicht hinlegen. Gekonnt legen die fünf Recken mit Blood Eagle nach. Kaum zu glauben, dass mit dem Silberling wohl eins der fettesten Death Metal-Platten des Kalenderjahres geglückt ist. Während Full Of Hate liebevoll zu Beginn angestrahlt wird, kommt der ganze Hass immer mehr zum Tragen. Vollkommen aus dem Häuschen kann man gar nicht anders, als bei The Reprobate immer wieder den Replay-Knopf zu drücken und dem Album einen neuen Durchlauf zu schenken. Dabei steht immer wieder dieser Kracher von Serpent Of The Ocean im Raum. Den möchte man wirklich nicht mehr missen. Im weiteren Verlauf hat Herr Petrov noch mehr vorbereitet. Damnatio Ad Bestias mutiert zum ungenierten Nackenbrecher, während Schlagzeuger Matte Modin kaltschnäuzig alles zerlegt, was zwischen seine Sticks gerät.

Nach dem völlig soliden Shadow Realms von vor zwei Jahren konnte man wirklich nicht mit einem derartigen Ergebnis rechnen. Tief in den heimischen Sessel gedrückt, erlebt man die Stücke wie in Trance, bis nach dem Titeltrack und dem letzten Schlachtwerk Nightwalkers abrupt Schluss ist. Ungläubig wandern die Augen aufs Display, und man sieht die Nummer 10 aufleuchten. Schnell auf Replay und das Massaker in voller Länge nochmal genießen!

Firespawn - The Reprobate
Fazit: Die Death Metal Überraschung des Jahres, da lehne ich mich ganz frech mal aus dem Fenster. Ich weiß nicht, wer an The Reprobate von Firespawn herankommen möchte. Das Quintett verbiegt sich nicht und machen keine unnötigen Experimente, das Ergebnis dennoch völlig überzeugend. Die Lyrics gehen unter die Schädeldecke, die Refrains bleiben auch in mehreren Sessions Killer, und Lars Göran „L.G.“ Petrov, vom Schlachtfest noch vor Augen, liebt das Projekt, was er in jeder Phase sogar auf dem Langeisen authentisch rüberbringen kann.

Anspieltipps: Serpent Of The Ocean und Full Of Hate
Rene W.9.7
9.7Gesamtwertung
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