“Gut unterwegs!“

Artist: Hatred

Herkunft: Bamberg, Deutschland

Album: War Of Words

Spiellänge: 71:55 Minuten

Genre: Thrash Metal, Neo-Thrash, Death Metal

Release: 18.09.2015

Label: MDD Records

Link: https://www.facebook.com/Hatredthrash/?fref=ts

Bandmitglieder:

Gesang – Matthias Mauer
Gitarre – Frank Schmauser
Gitarre – Martin Köth
Bassgitarre – Harald Schmitt
Schlagzeug – Philipp Klinger

Tracklist:

1. D.E.T.Y.S.
2. Fuck The Zombie
3. Watch The Genocide
4. Chaos
5. Virus
6. War Of Words
7. Enter The Halls
8. Storm
9. Rise Up
10. World Turns Black
11. Hope – Train Of Thought
12. Nature Of Humanity (Bonustrack)
13. No Control (Bonustrack)
14. This Is Hell (Bonustrack)

Hatred - War Of Words

Hatred bearbeiten bereits seit 1998 erfolgreich den Underground Sektor unserer Republik. Fans vom brutalen Thrash Metal mit Death/Black-Attitüde kommen bei der Gruppe aus Bamberg auf ihre Kosten. Harte Growls und Dani Filth-Gekeife greifen in den vierzehn Stücken wie ein Zahnrad in das nächste. Kreischende Gitarren, Dauer-Headbang Passagen und der typische Haudrauf-Ryhtmus machen die Platte War Of Words zu einer flinken Nummer, die man ruhig einmal öfter auf die Ohren bekommen darf. Der durchdringende Gesang kommt dabei besonders gut weg, während man die pseudo Filth-Kreisch-Attacken ganz hinten in der Skala wiederfindet. Das klingt auf den ersten Blick sehr durchwachsen, doch so blutig wird das Steak gar nicht serviert. Die fünf Musiker versuchen stets eine kompakte Einheit auf den Silberling zu bringen, in dem nur eben die hohen Gesangseinlagen aus dem Raster fallen. Ansonsten kann man Fuck The Zombie, Chaos oder Rise Up nichts vorwerfen. Ein wenig mehr vom Killer-Gen und ein wenig kernigeren Sound würde War Of Words vielleicht noch aufwerten, welches durch drei Bonussongs auf eine Spielzeit von über siebzig Minuten kommt – keine schlechte Ausbeute für eine Thrash Metal-Scheibe, die in den meisten Fällen viel dünner ausfallen. Das Songwriting ist zudem stimmig, die Lyrics zeitgemäß und die Handschrift von Hatred klar zu erkennen.

Hatred - War Of Words
Fazit: Solide Arbeit aus dem Hause Hatred! Die Bamberger sprühen nur so vor Energie, die sie auf War Of Words unmissverständlich an den Tag legen. Bis auf die kleinen negativen Aspekte können alle Tracks überzeugen, die mit dem nötigen Druck aus der Anlage die Wände wackeln lassen können. Fans vom explosiven Thrash Metal, der keine Kompromisse eingeht, können von Hatred ohne Bedenken mal eine Hörprobe nehmen.

Anspieltipps: Watch The Genocide und Storm
Rene W.7.5
7.5Gesamtwertung
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