Die legendären Alt-Rocker von Jesus Chrysler Supercar melden sich mit voller Wucht zurück: Ihre neue Single Kamikaze ist eine donnernde Klangexplosion, die rohe Energie mit tiefgründiger Poesie verbindet. Der Track entfaltet sich wie ein dramatischer Film – schraubt sich in die Höhe, überschlägt sich, und stürzt dann unaufhaltsam ab wie ein Jet im letzten Sturzflug.
Musikalisch angetrieben von messerscharfen Gitarrenriffs und einem wuchtigen Rhythmusfundament, taucht Kamikaze in das düstere Erbe der Ehre und des selbstgewählten Opfers ein – erzählt aus der Perspektive eines zum Tode bestimmten Piloten. Frontmann Mitch Steele sagt dazu: „Der Song macht mich traurig. Es ist kein trauriger Song im klassischen Sinn – aber die japanische Kultur misst der Ehre so eine große Bedeutung bei. Viele dieser Piloten sind letztlich umsonst gestorben, nur wegen der Ehre. Der Krieg war zu dem Zeitpunkt längst verloren. Es ist sehr romantisch – und sehr tragisch.“
Zeilen wie „Der Himmel färbt sich rot / Die Sonne brennt mir die Augen aus / Gleite in die Ewigkeit“ spiegeln sowohl die fiebrige Intensität als auch die emotionale Schwere einer Mission wider, von der es keine Rückkehr gibt. Wenn die Band schließlich schreit: „Wir kommen nicht zurück“, wird der Hörer in eine fast spirituelle Auseinandersetzung mit Vermächtnis, Pflichtgefühl und Sterblichkeit gezogen.
Nach dem Erfolg ihrer Re-Releases aus dem Jahr 2024 und den gefeierten Singles Two Sticks (Dynamite) und Sludge/Deep Hole, markiert Kamikaze einen mutigen Schritt nach vorn – als Vorbote der ersten EP seit 25 Jahren. Mit dem gleichen ungezähmten Feuer, das sie einst mit Größen wie Deftones, Radiohead und No Doubt auf die Bühne brachte, sind Jesus Chrysler Supercar nicht nur zurück – sie brennen heller denn je.

