Masterstroke – Broken

“Finnischer Dark Power Metal“

Artist: Masterstroke

Herkunft: Tampere, Finnland

Album: Broken

Spiellänge: 32:50 Minuten

Genre: Dark Power Metal

Release: 11.01.2013

Label: Dynamic Arts Records

Link: http://www.masterstroke.info/

Klingt wie: Diablo

Bandmitglieder:

Gesang, Gitarre – Niko Rauhala
Gitarre – Markus Kekoni
Bass – Marko Kolehmainen
Keyboard – Jussi Kulomaa
Schlagzeug – Janne Juutinen

Tracklist:

  1. The Eye
  2. I Condemn You
  3. Seed of Chaos
  4. Broken
  5. As We Crawl
  6. Reborn in Flames
  7. My Last Day
  8. Before the End

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Die Finnen Masterstroke haben sich 2002 gegründet und brachten im Januar des Jahres 2013 ihr viertes Album Broken auf den Markt, welches ich nun zur Bewertung vorliegen habe. Genretechnisch scheint man sich hier nicht festlegen zu wollen, nachdem man sich früher Power Metal auf die Fahnen geschrieben hatte und dann zunehmend dazu überging, Dark Metal in diese Musik zu integrieren. Na schön, dann ist es eben Dark Power Metal – bei so vielen Genrebezeichnungen, die es schon gibt, ist das jetzt auch halb so wild.

Schon beim zweiten Stück bin ich mir recht sicher, die musikalischen Vorbilder erkannt zu haben: Die ebenfalls aus Finnland stammenden Diablo. Gesanglich (zumindest in den tieferen Passagen) und von dem eher düsteren Gitarrenklang her trifft dieser Vergleich auf jeden Fall. Lediglich bleiben einem die Stücke von Diablo besser im Kopf hängen, da sie doch eine ganze Nummer härter und weniger verspielt sind. Die Keyboardpassagen auf Broken sind durchaus ganz passabel – Gleiches gilt für den passagenweise etwas höheren Gesang (der jedoch nicht (!) in typisch Power Metal-artige Höhen gelangt), doch beides nimmt ein wenig den Druck hinter der ganzen Produktion. Wozu ein treibendes Schlagzeug und tief gestimmte Gitarren, wenn der Rest doch eher als ”Weichspüler” dient?

 

Fazit: Insgesamt handelt es sich bei Broken um ein schönes Stück der Finnen von Masterstroke. Die Saitenfraktion legt düster los und wird vom Schlagzeug angetrieben, lediglich die Keyboardpassagen sowie der ab und an etwas ungünstig platzierte höhere Gesang nehmen dem Werk etwas die Wucht. Einen Abzug gibt es von mir, da die Scheibe mit einer Spielzeit von knapp 33 Minuten doch ein wenig zu knapp ausgefallen ist und irgendwie dieser eine besondere Song fehlt, der im Ohr bleibt und sich vom Rest abgrenzt. Für Fans von durchaus melodischem und düsterem Metal auf jeden Fall ein Kauftipp oder zumindest die Empfehlung, mal in das nachstehende Video zum Song Broken reinzuhören! Anspieltipps: I Condemn You, Broken & Before The End
Petra D.
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