Am 16. Januar, hat die Blackened-Deathcore-Band Ov Sulfur ihr zweites Album Endless über Century Media Records veröffentlicht. Angeführt von den markanten Vocals ihres Frontmanns Ricky Hoover überschreitet die Band auf diesem Werk die Grenzen ihres Deathcore-Ursprungs, integriert verstärkt Black-Metal-Einflüsse und wagt sich zugleich an überraschend melodische Passagen, ohne dabei an Härte oder Intensität einzubüßen.
Seht euch hier das neue Vocal-Playthrough-Video zum Albumtrack Forlorn an:
Chase Wilson (Gitarrist/Sänger) über Forlorn: „Mein Ziel für Forlorn war eine Melodeath-Version eines Walzers. Dieser Song hat einen eleganten Swing und ist gleichzeitig erdrückend heavy. Er handelt von jemandem, der unter Einsamkeit leidet und sich Sorgen macht, niemals jemanden zu finden, mit dem er sein Leben teilen kann. Diese Botschaft in dieser Vocal-One-Take-Performance zu vermitteln, selbst mit dem Tonartwechsel gegen Ende, war eine besondere Herausforderung, um zu zeigen, wie Ricky und ich uns als Sänger weiterentwickelt haben.“
Auf Endless führt Ov Sulfur den musikalischen Ansatz ihres 2023 erschienenen Debütalbums The Burden Ov Faith konsequent fort und erweitert ihn zugleich. Die Band aus Las Vegas greift die religionskritischen Themen ihres bisherigen Schaffens erneut auf, nähert sich ihnen diesmal jedoch stärker in metaphorischer Form. Zentrale Fragestellung des Albums ist, welche psychischen Auswirkungen ein ewiges Leben mit sich bringen würde – darunter Zweifel, Sehnsucht, Trauer und Angst
Musikalisch getragen wird Endless von Leviathvns prägnantem Schlagzeugspiel sowie dem Zusammenspiel der Vocals von Frontmann Ricky Hoover und Gitarrist/Sänger Chase Wilson. Live wird dieser Gesang zusätzlich von Bassist Josh Bearden und Gitarrist Christian Becker unterstützt, wodurch die Band ihre Live-Performance auf ein neues Level bringt.
Ein besonderes Augenmerk liegt bei Endless auf der Gesangsdynamik und der verstärkten Einbindung melodischer Refrains. Titel wie das rockig geprägte Wither oder die Ballade Endless//Loveless verdeutlichen diese Entwicklung und unterstreichen Hoovers stimmliche Vielseitigkeit.
„Ursprünglich wollte ich nur ein sanftes Intro zu Earthen auf unserem letzten Album singen”, verrät Hoover. „Als Chase und unser Vocal-Produzent [für dieses Album] Morgoth es hörten, haben wir eine Menge Sachen überarbeitet, damit ich mehr singen konnte. Das wurde hier noch weiter vorangetrieben. Chase hat mir sogar im Studio beigebracht, wie man Falsett singt .“
Wilson geht näher auf die stimmliche Entwicklung ein: „Es gibt viel Gesangsinteraktion zwischen uns beiden, angedeutet in The Burden Ov Faiths‚, The Inglorious Archetype, inspiriert von Alice In Chains‘ Layne Staley und Jerry Cantrell. Das kann man in Evermore hören, und wir haben Wither praktisch in der Mitte geteilt; der Song handelt davon, dass wir beide unsere Großeltern verloren haben, also ist er sehr persönlich.”
Ergänzt wird das Album durch Gastbeiträge von Johnny Ciardullo (Carcosa), Josh Davies (Ingested) und Alan Grnja (Distant). Sie schließen sich einer Reihe namhafter Künstler an, mit denen Ov Sulfur bereits zusammengearbeitet haben, darunter Howard Jones (ex-Killswitch Engage, Light the Torch) und Alex Terrible (Slaughter To Prevail).
Ov Sulfur online:
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