Primal Fear – Angels Of Mercy (Live In Germany)

“Die internationale Supergroupe mit dem geschärftem Heavy Metal Schwert in der Hand!“

Artist: Primal Fear

Herkunft: Deutschland, Schweden, Italien

Album: Angels Of Mercy (Live In Germany)

Spiellänge: 75:39 Minuten

Genre: Heavy Metal

Release: 02.06.2017

Label: Frontiers Records

Link: https://www.facebook.com/PrimalFearOfficial/

Bandmitglieder:

Gesang – Ralf Scheepers
Gitarre – Magnus Karlsson
Gitarre – Alex Beyrodt
Gitarre – Tom Naumann
Bassgitarre, Gesang – Mat Sinner
Schlagzeug – Francesco Jovino

Tracklist CD:

  1. Countdown To Insanity
  2. Final Embrace
  3. In Metal We Trust
  4. Angel In Black
  5. Rulebreaker
  6. Sign Of Fear
  7. Seven Seals
  8. Angels Of Mercy
  9. The End Is Near
  10. Rollercoaster
  11. The Sky Is Burning
  12. Nuclear Fire
  13. When Death Comes Knocking
  14. Metal Is Forever
  15. Fighing The Darkness

Tracklist DVD:

  1. Countdown To Insanity
  2. Final Embrace
  3. In Metal We Trust
  4. Angel In Black
  5. Rulebreaker
  6. Sign Of Fear
  7. Seven Seals
  8. Let There Be Drums
  9. Angels Of Mercy
  10. The End Is Near
  11. Rollercoaster
  12. The Sky Is Burning
  13. Nuclear Fire
  14. When Death Comes Knocking
  15. Band Introduction
  16. Metal Is Forever
  17. Fighing The Darkness
  18. Running In The Dust

Metal Is Forever – das steht ganz groß auf der Fahne der Heavy Metal Supergroup Primal Fear, die alles auffährt, was das Old School Genre so schön macht. Dass die Männer aus Deutschland, Schweden und Italien nicht nur auf Platte ganz großes Kino abliefern, sondern live stets zu empfehlen sind, macht die aktuelle Livescheibe Angels Of Mercy (Live In Germany) umso interessanter. Seit dem 02.06.2017 kann man das gute Stück in die heimischen vier Wände holen. Über Frontiers Records gibt es das Material als Audio CD und ganz klar auf DVD.
Aufgenommen wurde die Show im LKA Longhorn in Stuttgart 2016. Die Location ist für einen Livemitschnitt gelungen ausgewählt. Nicht zu groß bleibt ein exklusives Clubfeeling hängen und macht Primal Fear einmal mehr sympathisch. Auf dem Teppich geblieben führt Sänger Ralf Scheepers seine Kollegen in den Ring. Die lebhafte Kameraführung bringt die Musiker hautnah auf die Glotze. Wie bei fast allen Veröffentlichungen bleiben einzig und alleine die Fans auf der Strecke, die man kaum hört. Eingebunden werden sie zudem ebenfalls nur bedingt. Englische Ansagen für das internationale Publikum dürfen gleichermaßen als Standard gesehen werden. Ein Drehtag bleibt was Besonderes und spiegelt nicht zwingend jedes Konzert einer Tour wieder. Das kann man Label, Produzent und der aktiven Formation nicht übelnehmen. Grundsätzlich ist es Geschmacksache – siehe One Crimson Night, die geniale Liveaufnahme von Hammerfall aus dem Jahre 2003, wo dauernd Fans zu hörend und sehen gewesen sind. Durch die neuen besseren Bild- und Tonaufnahmegeräte wird es schwieriger, jene Effekte qualitativ auf selbem Niveau einzubinden.
Mit Countdown To Insanity wird die Show gebührend eröffnet. Das Set beinhaltet alle Klassiker. Breit aufgestellt werden alle Epochen abgegrast und der neue Schlagzeuger Francesco Jovino gerbt die Felle, als wäre er immer mit dabei gewesen. Ralf Scheepers, einer der verrücktesten Sänger des Heavy Metal Sektors, bleibt eine Ikone. Das gilt gar nicht mal für die Show des Frontmanns, sondern für seine perversen Gesangsfarben – was nur positiv zu verstehen ist. An den Äxten haben Primal Fear Schwergewichtler, die ganz alleine einen Kampf entscheiden können. In Metal We Trust bläst wie Seven Seals, oder Namensgeber der Tour Angels Of Mercy, alles weg. Missen möchte man The Sky Is Burning oder Nuclear Fire ebenfalls nicht. Den Abschluss bildet Metal Is Forever, der wohl derbste Ohrwurm seit ihrer Gründung, der nicht nur Gänsehaut verursacht sowie die beiden Nummern Fighing The Darkness und Running In The Dust. Damit werden alle Wünsche erfüllt und die Fans befriedigt in die Nacht geschickt.

 

Fazit: Ohne Abstriche kann man Angels Of Mercy (Live In Germany) von Primal Fear empfehlen für Fans und Jünger des gepflegtem Heavy Metal eine uneingeschränkte Empfehlung. Glatt polierter Sound, sowie die fast eleminierten Fan geräusche drosseln zwar das Live Feeling aber besonders bei einer Audio CD möchte man im Auto nicht dauernd diese neben Geräusche konsumieren.

Anspieltipps: Metal Is Forever und In Metal We Trust
Rene W.8.4
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