Behemoth – Messe Noire

“Das Feuer brennt lichterloh!“

Artist: Behemoth

Herkunft: Polen

Album: Messe Noire

Spiellänge: 50:35 Minuten

Genre: Black Metal, Death Metal

Release: 13.04.2018

Label: Nuclear Blast

Link: https://www.facebook.com/pg/behemoth/about/?ref=page_internal

Bandmitglieder:

Gesang, Gitarre, Bass und Synthesizer – Adam Michał „Nergal“ Darski
Gitarre und Bass – Adam „Desecrator“ Malinowski
Schlagzeug und Gesang – Adam „Baal Ravenlock“ Muraszko

Tracklist:

  1. Blow Your Trumpets Gabriel
  2. Furor Divinus
  3. Messe Noire
  4. Ora Pro Nobis Lucifer
  5. Amen
  6. The Satanist
  7. Ben Sahar
  8. In The Absence Ov Light
  9. O Father O Satan O Sun!

Der polnische Schrecken in Form von Behemoth lässt die Anhänger weiter mit neuem Material zappeln. Statt einer neuen Studioplatte gibt es das Livematerial unter dem Deckmantel von Messe Noire serviert. Uns liegt für dieses Review das CD-Format vor. Natürlich können alle Anhänger der brillanten Liveband auch den Livemitschnitt in Bild und Ton erwerben. Seit Mitte April steht das Material über Nuclear Blast in jedem gut sortierten Music Store und dürfte der tatsächliche Vorläufer auf neues Material sein. Viel länger können Nergal und Co. gar nicht auf die Folter spannen. Wie dem auch sei, noch steht das bereits bekannte Liedgut bereit, um live noch brachialer auf die Ohren zu drücken.

Über mangelnde Beschäftigung können sich die Polen jedoch nicht beschweren. Sie spielen oft, wenn sie in ihrer Heimat nicht gerade einen Rechtsstreit ausfechten, und gelten im Jahr 2018 als eine der einflussreichsten Gruppen des Genres. Den Anfang auf macht Blow Your Trumpets Gabriel, der in den 50 Minuten auf acht weitere Geschwister wie Furor Divinus oder Amen blickt. Der Namensgeber darf da natürlich nicht fehlen. Ebenso immer gerne gesehen: The Satanist oder Ben Sahar. Den Schlusspunkt selber setzt der wohl größte Hit O Father O Satan O Sun!. Laut aufdrehen bleibt unausweichlich. Im Extreme Metal setzten Behemoth weiter Maßstäbe – auch ohne neue Hymnen. Auf der DVD gibt es hingegen deutlich mehr Material, unter anderem Live At Brutal Assault + Bonusmaterial.

Fazit: Das Trio aus Polen lässt uns weiter am langen Arm verhungern. Aber die nun vier Jahre andauernde Abstinenz sollte bald durchbrochen werden. Auf der anderen Seite zeigen sie mit Messe Noire ihre Livequalitäten auf, die keiner versuchen braucht kleinzureden. Im Bereich Black und Death Metal setzten Behemoth eine Messlatte, die nur die ganz Großen erreichen können.

Anspieltipps: O Father O Satan O Sun!
Rene W.
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