Shinedown – Attention, Attention

“Können ihre Herkunft nicht verbergen!“

Artist: Shinedown

Herkunft: USA

Album: Attention, Attention

Spiellänge: 52:13 Minuten

Genre: Rock, Hard Rock, Post Grunge

Release: 04.05.2018

Label: Warner Music

Link: https://www.facebook.com/pg/Shinedown/about/?ref=page_internal

Bandmitglieder:

Gesang – Brent Smith
Gitarre, Gesang – Zach Myers
Bassgitarre, Gesang – Eric Bass
Schlagzeug, Perkussion – Barry Kerch

Tracklist:

  1. The Entrance
  2. Devil
  3. Black Soul
  4. Attention Attention
  5. Kill Your Conscience
  6. Pyro
  7. Monsters
  8. Darkside
  9. Creatures
  10. Evolve
  11. Get Up
  12. Special
  13. The Human Radio
  14. Brilliant

Die die vielfach mit Platin dekorierten US-Rocker von Shinedown haben ihr sechstes Studioalbum Attention, Attention Anfang Mai veröffentlicht. Dass die Musiker um Sänger Brent Smith in der Spitze angekommen sind, zeigen über 2,8 Millionen Follower bei Facebook und ihr gut aufgestelltes Label Warner Music. Beim aktuellen Werk werden emotionale Tiefen erzeugt und teils ein rauer Ton angeschlagen. Mit Metal hat die Sause zwar immer noch nichts zu tun – die Hard Rock Elemente und Post Grunge Einschläge machen die Formation aber auch für unsere Leser interessant.

Das kurze Intro The Entrance ist der Vorbote von Devil, der bereits als Single einige Wochen seine Kreise zieht. Nicht ganz uninteressant: Attention, Attention konnte abermals alle wichtigen Charts stürmen. In ihrer Heimat Platz 5 in UK 8 und bei uns in der Republik wurde knapp die Top 20 verfehlt, mit Platz 21 aber das beste Ergebnis eingefahren. Elektronisch versetzte Stücke wie Black Soul sprechen ein breites Publikum an. Das kann man im Allgemeinen über Shinedown behaupten, die den frischen modernen Zahn der Zeit treffen und auf allen großen Events mit alternativer Haltung gern gesehen sind. Vergleichen kann man sie unter anderem mit 30 Seconds To Mars, Theory Of A Deadman oder gar Nickelback. Attention, Attention, der Titeltrack, bleibt im Kopf. Die gesprochenen Lyrics bleiben bei Hard Rock Fans Geschmackssache, dafür bleibt der Refrain hängen. Kill Your Conscience lebt von den Perkussionsklängen von Barry Kerch und macht den Titel zu einem kleinen Höhepunkt. Die meist kürzeren Stücke bis zur 4-Minuten-Grenze versuchen schnell zu überzeugen – sollte das nicht gelingen kommt schon der nächste Versuch. Richtig schwache Momente sucht man vergebens, ein solides Abschneiden ist das Mindeste. Im Grundsatz kann man Attention, Attention ohne Bedenken anbieten, wenn es nicht allzu hart sein darf!

Fazit: Shinedown ist für mich eine typische Studentenband, die besonders in der Szene abgefeiert werden dürfte. Fest eingeplante Veranstaltungen auf dem Rock Am Ring und Co., die immer wieder aufs neue besucht werden, unterstreichen dieses Gefühl. Vorwerfen kann man den Amerikanern nichts, die gerade im richtigen Sektor auf der Erfolgswelle schwimmen und mit Attention, Attention das liefern, was ihre Fans wünschen.

Anspieltipps: Devil und Pyro
Rene W.8
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