Event: Stay Metal Festival Volume 2
Bands: Powerhead, Iron Survivor, Shadowbane, Black Hawk
Ort: Landgasthof (LGH), Wacken, Schleswig-Holstein, Deutschland
Datum: 14.02.2026
Kosten: Normalpreis 35,00 € plus Gebühren im VVK, 40,00 € an der Abendkasse
Zuschauer: rund 150
Genre: Alternative Metal, Thrash Metal, Melodic Thrash
Veranstalter: Festivalia GmbH
Link: https://www.facebook.com/events
Setlisten:
- Bloodthist
- Don’t Look Back
- Time To Rise
- My Final Battlecry
- Interlude Of War Darth Vader
- Steelwarrior
- I’ll Believe In You
- Raise Hell
- Green Machine
- Beyond tThe Winds Of War
- Forever Bound By Shadowbane
- Last Division
- Back To Back
- Afterlive
- Source Of Grief
- Under Bleeding Skies
- Angel Of Justice
- Dystopia
Encore: - Fight Or Fall
- Way Of The Blade
- Roaring Thunder
- Starlight
- Souleater
- In The Realm Of Heavy Metal
- Hall Of The Heroes
- Never Stop Believing
- Together As One
- Revenge Of The Bride (Kill Bill)
- Heavy Metal Never Dies
- Coming Home
- Condition Red
- Atlantis Falling
- Dragonride
- Angry Machines
- Shoot Shoot
- A Mighty Metal Axe
- Hellfire
- Streets Of Terror
- Bells Of Death
- War Zone
- First Attack
- Drumsolo
- Scream In The Night
- Guardians Of The Night
- Soulkeeper
- Masters Of Metal
- Crazy Train
- Fire In The Night
Encore: - Heroes
- Better Times
- Bullet
Time For Metal hat die Ehre, das Stay Metal Festival im Landgasthof Wacken exklusiv als Medienpartner zu präsentieren. Zum zweiten Mal präsentieren sich vier Bands an einem Abend an legendärer Stätte.

Minus neun Grad – überall im Land Schleswig-Holstein ist heute etwas los. In Hamburg gastieren Airbourne vor ausverkauftem Haus. So verwundert es nicht, dass heute nicht ganz so viele Gäste gekommen sind, wie erhofft. Dafür erleben die, die gekommen sind, einen grandiosen Abend. Bei Eröffnung des Hauses sind die letzten Klänge des Soundchecks der ersten Band gerade verklungen. Powerhead eröffnen den Abend.
Mit roher Energie, leidenschaftlicher Spielfreude und einem klassischen Metalsound haben sich Powerhead aus Rendsburg, Schleswig-Holstein, über die Jahre eine feste Position im deutschen Underground erspielt. Gegründet 2013 und stilistisch irgendwo zwischen Heavy, Power und Thrash Metal angesiedelt, ist diese Formation um Frontmann Johannes „Brede“ Bredehorst, flankiert von Gitarristen Markus Köpp und Tobias „Tobi“ Schröder, Bassist Froschi und Drummer Olli „The Doctor“ Dahm, zu einer echten Live-Übermacht gereift.
Die Setliste, die auf ihren Konzerten immer wieder auf Resonanz stößt, liest sich wie ein Manifest klassischer Heavy-Metal-Hymnen. Mit Raise Hell peitschen sie die Menge gleich zu Beginn in Ekstase, bevor Hymnen wie Steelwarrior und My Final Battlecry das Brett weiter ausrollen. Der treibende Kampfgeist von Time To Rise findet perfekte Entsprechung in Don’t Look Back, während das epische Interlude Of War Darth Vader einen atmosphärischen Moment in die Show bringt. Momente der Verbundenheit folgen mit dem beinahe balladesken I’ll Believe in You, das die Band als mehr als reine Headbanger-Maschine zeigt. Der Klassiker Green Machine rundet den 45-Minuten-Gig ab.
Der Zeitplan ist eng gestrickt und der Umbau läuft in Windeseile. Um 18:45 Uhr soll es nun mit Female-Fronted-Metal weitergehen.

Wenn Iron Savior die Bühne betreten, dann spürt man sofort: Hier steht nicht irgendeine klassische Power-Metal-Band auf der Bühne, hier wirkt eine Institution. Gegründet 1996 in Hamburg von Multiinstrumentalist und Producer Piet Sielck gemeinsam mit Kai Hansen (Gamma Ray) und Thomen Stauch (Blind Guardian), hat die Band seit jeher das Konzept des „eisernen Retters“ aus Atlantis als lyrisches und musikalisches Leitmotiv geprägt und sich über Jahrzehnte einen Ruf als zuverlässige Heavy-Metal-Maschine erarbeitet. Sielck bleibt bis heute das Herz der Truppe, flankiert von Gitarrist Joachim „Piesel“ Küstner, Drummer Patrick Klose und Bassist Patrick Opitz in der aktuellen Besetzung.
Beim heutigen Gig entfalten Iron Savior ein Set, das so kompromisslos wie hymnisch durch die Jahrzehnte ihrer Geschichte führt. Mit Way Of The Blade und Roaring Thunder knallt gleich zu Beginn pure Metallenergie durch die PA, bevor melodische Hymnen wie Starlight und das titelgebende In The Realm Of Heavy Metal ihre klare Heavy-Metal-Philosophie in den Mittelpunkt rücken. Souleater und Hall Of The Heroes sorgen für schnelle, druckvolle Momente, die das Publikum headbangen lassen.
Klassiker wie Condition Red und der frühe Fan-Favorit Atlantis Falling bringen nostalgische Tiefe ins Set. Iron Savior verbinden gekonnt Tradition und Spielfreude und beweisen: Heavy Metal lebt mit echtem Herzblut.

Als letzte Band stehen um 22:30 Uhr Black Hawk auf der Bühne. Der Saal hat sich leider schon merklich geleert.
Mit über vier Jahrzehnten Metal-Tradition in den Knochen fegen Black Hawk wie ein unaufhaltsamer Sturm durch die Hallen. Die 1981 im schleswig-holsteinischen Mölln gegründete Truppe um Frontmann Udo Bethke, Gitarrist Wolfgang Tewes, Bassist Didy Mackel und Drummer Maximilian Behr hat sich bis zur aktuellen Scheibe Soulkeeper einen Ruf als treibende Kraft des klassischen Heavy Metal erarbeitet.
Vom ersten Ton an zeigt das Set, warum Black Hawk in der Szene geschätzt werden. Dragonride eröffnet mit dem furiosen Riff-Feuerwerk der Bandgeschichte, bevor Angry Machines und Shoot Shoot den Groove mit aggressivem Midtempo-Metal weiter anheizen. Die Hymne A Mighty Metal Axe lässt die Köpfe nicken und das Publikum mitsingen, während Hellfire und Streets Of Terror den traditionellen Old-School-Sound mit einfachem, aber kraftvollem Songwriting verbinden.
Ein atmosphärischer Höhepunkt ist das düstere Bells Of Death, bevor die Stampfer War Zone und First Attack wie eine Zeitreise durch das Schaffen der Band wirken. Besonders eindrucksvoll ist das energische Drumsolo, das Behrs Virtuosität zeigt. Mit dem unerwarteten Cover von Crazy Train gelingt der Band ein Augenzwinkern in Richtung der Metal-Legende. Black Hawk bleiben unbeirrbar ihrem Stil treu. Ehrlich, laut und mit dem Herz am richtigen Riff.
Wir verabschieden uns beim Veranstalterteam und freuen uns auf die nächste Ausgabe, wenn es wieder heißt:„Stay True“! See you in Wacken!“ Volume III ist voraussichtlich (!) für den 6. Juni vorgesehen.




























