Artist: Steelpreacher
Herkunft: Koblenz, Deutschland
Album: Gimme Some Metal
Genre: Heavy Metal
Spiellänge: 47:11 Minuten
Release: 05.09.2025
Label: A Chance For Metal Records
Link: https://www.facebook.com/steelpreacherrocks/
Bandmitglieder:
Gesang, Gitarre – Jens „Preacher“ Hübinger
Gitarre, Gesang – Andi „The Wicked“ Dötsch
Bass, Gesang – Andy „Mu“ Hübinger
Schlagzeug, Gesang – Kevin „K.K. Wild“ Kurth
Tracklist:
- Hell Ain’t What It Used To Be
- Drinking The Night Away
- Gimme Some Metal
- Hell Is On Fire
- Heart Of Darkness
- Green-Bottled Beer
- Midnight Sensation
- Forever Free
- Dawn Of War
- Hell Awaits
- Bonus: Hell Ain’t What It Used To Beer (feat Gerre)
Eine der kultigsten Underground-Metal-Bands Deutschlands ist wieder am Start: Steelpreacher legen mit Album Nummer sieben nach. Nach dem wuchtigen Comeback mit Back From Hell vor vier Jahren heißt es jetzt ganz direkt: Gimme Some Metal! Der neue Longplayer ist seit dem 5. September 2025 über A Chance For Metal Records als CD und Vinyl erhältlich – und natürlich direkt über die Band bestellbar.
Die Heavy-Metal-Veteranen aus Koblenz stehen seit jeher für ehrlichen, schnörkellosen Sound zwischen Bier, Spaß und massig Power. Gegründet wurde die Band bereits 2001 als Trio, doch seit Herbst 2017 sorgt Andi „The Wicked“ Dötsch an der Gitarre für Verstärkung, was Steelpreacher zum Quartett machte. Erstmals mit dabei auf einem Album ist auch Kevin „K.K. Wild“ Kurth, der bereits Ende 2021 den Drumhocker von Hendrik „Beerkiller“ Weber übernommen hat und seither zahlreiche Liveshows mit der Band bestritten hat. Wer die Truppe live erlebt hat, weiß: Da wird nicht nur die Bühne gerockt – da fließt auch das Bier in Strömen. Und ja, zum Thema Tankard kommen wir gleich noch …

Pic by Big Simonski
Für das markante Cover-Artwork zeichnet erneut der großartige Timo Wuerz verantwortlich, dessen Stil perfekt zur Bandästhetik passt und das Album auch visuell zu einem echten Highlight macht.
Wie heißt es so treffend in der Beschreibung zu Gimme Some Metal? Kein Schnickschnack, einfach ehrlicher, kompromissloser Heavy Metal – und genau das liefern Steelpreacher ein weiteres Mal mit ihrem neuen Album. Gleich mit dem wuchtigen Opener Hell Ain’t What It Used To Be setzen sie ein klares Statement: Hier geht’s nicht um Schönklang, sondern um schweißgetränkten, rifflastigen Sound für durstige Nächte, durchzechte Partys, oder geile Konzerte mit der Band. Drinking The Night Away liefert den passenden Soundtrack zum ersten kollektiven Anstoßen – sofern man bei der treibenden Energie des Tracks nicht vorher schon das Glas oder den Tankard verschüttet hat. Der Song geht direkt ins Blut und in die Beine.
Mit dem Titelstück zünden Steelpreacher dann eine Headbanger-Hymne, die stark an die großen deutschen Metal-Helden der 80er erinnert. Hell Is On Fire schlägt dann in eine andere Kerbe: ein grooviger, druckvoller Hard-Rock-Song mit ordentlich Wucht. Eine kleine stilistische Überraschung wartet mit Heart Of Darkness – im Vergleich zu den sonst eher ausgelassenen Nummern eine dunklere, ernstere Note mit düsterem Unterton.
Kurz und knackig meldet sich Green Bottled Beer (wieso eigentlich, ihre Hausmarke Bitburger hat keine grünen Flaschen J) zurück mit einer Rock’n’Roll-Attitüde, bevor Midnight Sensation das Ruder übernimmt und den Kurs in Richtung rohem, bluesigem Hard Rock lenkt. Auch Forever Free bleibt diesem Stil treu, bringt aber zusätzlich eine Portion Southern Rock ins Spiel. Der Track lebt von seinem freiheitsliebenden Vibe und zieht seine Stärke aus den Gitarrenharmonien und dem erdigen Drive. Dawn Of War, das mit Abstand längste Stück auf dem Album, startet mit epischer Atmosphäre und entfaltet sich als kraftvoller Midtempo-Song mit leicht heroischem Einschlag. Und nein, von mir gibt es an dieser Stelle keinen Vergleich, das dürfen ruhig andere machen. Danach wird das Tempo mit Hell Awaits nochmals kräftig angezogen: Der Track überzeugt mit knackigen Riffs, treibendem Beat und einem mitreißenden Bass-Part, der live garantiert für Bewegung und reichlich Bier im Publikum sorgt. Wieso eigentlich Hell Awaits? Steelpreacher kamen doch erst vor vier Jahren aus der Hölle zurück! Mein Gott, sorry Satan, die können sich aber auch überhaupt nicht entscheiden! Eigentlich wäre dieser Song ein perfekter Abschluss – aber Steelpreacher setzen noch einen Bonus/Tankard drauf: Hell Ain’t What It Used To Beer ist eine augenzwinkernde, feuchtfröhliche Neuinterpretation des Openers, bei der kein Geringerer als Tankard-Frontmann Andreas „Gerre“ Geremia als Gastsänger mitmischt. Der passt natürlich auch gut zu der feuchtfröhlichen Truppe.
Die Release-Show zum Album wird am 19. September im Café Hahn in Koblenz sein. Wer dabei sein möchte, sollte sich sputen!




