Stormwarrior – Thunder & Steele

 

“Von wegen kühle Hanseaten“

Artist: Stormwarrior

Herkunft: Hamburg, Deutschland

Album: Thunder & Steele

Spiellänge: 44:27 Minuten

Genre: Power Metal / Heavy Metal

Release: 24.01.2014

Label: Massacre Records

Link: http://www.stormwarrior.de

Klingt wie: frühe Gamma Ray und Majesty

Produktion: Powerhouse Studios, Hamburg von Piet Sielck

Bandmitglieder:

Gesang, Gitarre – Lars Ramcke
Gitarre – Alex Guth
Bass, Backing Vocals – Yenz Leonhardt
Schlagzeug, Backing Vocals – Jörg Uken

Tracklist:

  1. Thunder & Steele
  2. Metal Avenger
  3. Sacred Blade
  4. Ironborn
  5. Steelcrusader
  6. Fyres In The Nighte
  7. Die By The Hammer
  8. Child Of Fyre
  9. One Will Survive
  10. Servants Of Metal

Stormwarrior - Thunder & Steele

Im Jahr 1998 wurde die Band Stormwarrior von Lars Ramcke ins Leben gerufen. Nach einigen Demos und 7“ Vinyl Singles erschien im Jahr 2002 das erste Album Stormwarrior, das durchgängig gute Kritiken erhielt. Das am 24.01.2014 erscheinende Album Thunder & Steele ist das fünfte Studioalbum in der Diskographie der Band.

Ich hatte ja so etwas wie ein Intro erwartet, aber nein, ansatzlos stürmt Thunder & Steele los und macht keine Gefangenen. Stormwarrior geben Vollgas, vergessen trotzdem die Melodie nicht. Na ja, und der Refrain spricht ja für sich. Auch Metal Avenger prescht mit hohem Tempo nach vorn. Der Gesang von Lars Ramcke ist hier teilweise etwas rauer, das passt aber hervorragend. Ich ertappe mich dabei, dass ich beim Refrain im Geiste die Faust nach oben recke.

Bei Sacred Blade krachen die Schwerter aufeinander, der Song ist rockig und liefert im Mittelteil mal wieder ein schönes Gitarrenduell. Und wieder das Gaspedal durchgedrückt animiert Ironborn aufs Neue zum Headbangen und Mitgrölen. Nicht anderes ist das beim folgenden Steelcrusader.

Etwas epischer wird es dann bei Fyres In The Night, hier sind Chöre zu hören, aber Stormwarrior übertreiben es nicht. Man kann sich richtig vorstellen, wie die Krieger nachts am Feuer beisammen sitzen. Das Riff bei Die By The Hammer lässt mich innerlich niederknien und auch dieser Refrain dürfte live für laute Chöre aus dem Publikum sorgen. Trotz der doch relativen Härte des Songs ist er hochmelodisch.

Mit Child Of Fyre geht man dann mehr in Richtung Heavy Metal und wenn man es bis jetzt noch nicht gehört hat, wird hier doch sehr deutlich, dass Lars Ramcke an seinem Gesang gearbeitet hat. Auch hier sind wieder Chöre zu hören, die dem Refrain ein klasse Volumen geben. Und jetzt bloß auf der Zielgeraden nicht müde werden, One Will Survive geht wieder in den Höchstgeschwindigkeitsbereich. Und bei dem Refrain fällt mir der Film Highlander ein, denn wie singen Stormwarrior „One will fall tonight and one will survive“. Es kann also nur einen geben!

Beim leider schon letzten Song Servants Of Metal gibt es dann tatsächlich doch noch so etwas wie ein Intro. Der Refrain erinnert mich dann sehr an Fight von Gamma Ray und wird mir noch etwas länger in den Gehörgängen hängenbleiben.

Fazit: Zugegebenermaßen konnte ich bislang mit Stormwarrior nicht allzu viel anfangen, wobei ich noch nicht mal sagen kann, warum. Aber mit diesem Album haben sie mich definitiv auf ihre Seite gezogen. Die knapp 45 Minuten Spielzeit sind wie im Fluge vergangen ohne, dass auch nur eine Sekunde langweilig war. Definitiv eine Kaufempfehlung.

Anspieltipps: Ironborn, One Will Survive und Servants Of Metal
Heike L.
9
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Podcast
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