Task Force Beer – Blastbeat Hangover Commando

Artist: Task Force Beer

Herkunft: Deutschland

Album: Blastbeat Hangover Commando

Spiellänge: 33:58 Minuten

Genre: Grindcore

Release: 29.05.2020

Label: FDA Records

Link: https://www.facebook.com/TaskForceBeer/

Bandmitglieder:

Gesang – Mario
Gesang – Daniel
Gitarre – Pinch
Gitarre – Oos
Bassgitarre – Matze
Schlagzeug – Kring

Tracklist: 

  1. Intro
  2. Iron Ingo
  3. Rasva Apina
  4. Apina Nuijan Kanssa
  5. Thrash Yourself
  6. I Don`t Care
  7. Blast Away
  8. Bright Side
  9. Asshole Next Door
  10. Cancerhorse
  11. Dancing King
  12. Hausmeister’s Schlund
  13. Broken Dreams
  14. BxHxC
  15. Fear
  16. CxC
  17. Beer Head
  18. Outro
  19. Barfight Blues

Seit 2015 treiben die durstigen Gesellen aus Trier ihr Unwesen und beschallen uns mit feuchtfröhlichen Klängen, Grindcore und Bier. Eine Kombination, die mehr als Sinn macht und viel Freude bereiten kann. Mitglieder u.a. von Katatonia und Masscare The Wasteland schlossen sich zusammen, um genau diese Kombination in die Welt zu tragen und dafür muss natürlich eine Task Force her, logisch. Und da ist sie – Task Force Beer. Das erste Fass ließ man 2017 auf die Menschheit los und nannte die Sorte Meaning Of Life. Nur kommt ein weiteres Gebräu. Unterstützt wird man dabei vom Label FDA Records.

Los geht die Reise in den Keller der Trierer Brauerei. Nach einem typisch kurzen aber musikalischen Intro werden wir von Iron Ingo überrannt. Willkommen im ICE, da ist ja noch Alkohol erlaubt. Voll auf die 12. Hier herrscht der Grind, hier herrscht Geballer, Geballer, Gitarrenvorspieler, Geballer, Geballer, Refrainpart mit „Iron Ingo“ Wiederholung und schräges Solo rüber und noch mal Vollgas. Schöner wechselnder Gesang. Gangshout-ähnlicher Schreigesang, geile Screams und tiefe Vocals. Passt. Aber sagt mir noch nicht so richtig zu.

Rasva Apina geht mir da schon direkter in den Ohren. Feines Riffing zu Beginn, feinstes Geblaste. Kurzen Groove mit einbauen und wieder auf die Glocke. Kommt fett.

Apina Nuijan Kanssa gefällt mir da noch besser, da geht man mal ordentlich groovig zur Sache, danach aber Androhung. „Ach, du Scheiße“ und wieder auf die 12.

Schnelle Uftata gibt es bei Thrash Yourself zu hören und macht Laune, da der Song insgesamt recht Uftata-lastig rüberkommt. Das Riffing klingt auch sehr eigenständig. Der Gesang ist wieder völlig am Durchdrehen. So muss das.

I Don’t Care kriecht ziemlich und klingt mir auch ein wenig zu verdreht. Kloppt natürlich alles nieder.

Blast Away trägt seinen Titel so etwas von zurecht. 1, 2, 3 – zerstören. Es wird halt es zu wenig Grindcore gehört. Zwischendrin Fernsehstimmen und wieder Attacke bis zum Umfallen.

Und wer nebenan wohnt und was für ein Typ das ist, wird bei Asshole Next Door geklärt. Hier kann man teilweise tanzen und man muss tatsächlich bis zum neunten Song warten, um ein Bieröffnungsploppen zu vernehmen. Wurde mal Zeit.

Cancerhorse ist mein Favorit, glaube ich. Gitarre, Gesang drauf, Drumbetonung und das absolute Geblaste. Fettes Riffing danach und der wechselnde Gesang, Scream und tief. Fett. Schnelles Uftata und da geht er hin. Gangshout drauf. Lecker. Und dann ein richtiger Abbangpart mit geiler Drumbetonung. Der Song killt.

Dancing King hat Abba zu Beginn und dann geht es volle Kanne los. Eventuell eine Hommage an die Party.San Aftershow Party.

Und so knattert man sich 19-mal durchs Gebälk. Okay, Intro und Outro sind auch mit dabei und nach dem Outro gibt es noch dem Barfight Blues. Der Songname ist nicht umsonst so gewählt worden.

Bei dem Gangshoutgesang erinnern sie mich immer an Ebola Beach Party.

Task Force Beer – Blastbeat Hangover Commando
Fazit


Anspieltipps:
Michael E.
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