Teethgrinder – Misanthropy

“Energetisch und kraftvoll“

Artist: Teethgrinder

Herkunft: Zwolle, Amsterdam, Utrecht, Niederlande

Album: Misantrophy

Spiellänge: 40:12 Minuten

Genre: Grindcore, Death Metal, Powerviolence, Sludge, Crust, Black Metal

Release: 22.05.2015

Label: Lifeforce Records (Soulfood)

Link: http://teethgrinder.nl/

Bandmitglieder:

Gesang – Jonathan Edwards
Bassgitarre und Backgroundgesang – Jabe Piter Faber
Gitarre – Mart Wijnholds
Schlagzeug – Wieger Jan Scheper

Tracklist:

  1. Rites of Sorrow
  2. Hope in Death
  3. Waste
  4. Desolation
  5. Death of the Individual
  6. Medusa
  7. Iron Jaw
  8. Discomfort
  9. 187
  10. Existence = Punishment
  11. Means to my End
  12. Misantrophy

Teethgrinder - Misanthropy

Das selbsterklärte Ziel der Jungs von Teethgrinder ist es, Metal zu machen, der lauter, härter und aggressiver ist als alles zuvor, was ihnen größtenteils gut gelungen ist. Die Lieder laden sehr stark zur puren Eskalation ein.

Die am Anfang etwas ungewohnt klingenden und sehr markanten Screams sind größtenteils außergewöhnlich gut verständlich, wodurch der Text voll zum Tragen kommt. Werden diese dann noch von treibenden Beats und aggressiven Riffs untermalt, gibt es kein Halten mehr. Ein sehr gutes Beispiel ist Waste. Der Rhythmus ist stellenweise sehr interessant und verleitet zum Mitmachen. Ist man dann richtig warm, geht es ganz klassisch weiter mit Desolation. Hier findet jeder Grindcore-Fan das, was er sucht! Das Motto ist klar: Immer mitten rein. Je fetter der Sound, desto besser.

Diesem Motto folgt das gesamte Album und lässt somit kaum Wünsche offen. Besonders gut gelingt das bei Death of the Individual, welches sowohl in der Rhythmik als auch bei der Melodie und der Vielseitigkeit glänzt. Leider kommt hier, wie fast schon genreüblich, die Länge des Songs etwas zu kurz.

Iron Jaw wartet anschließend mit einem Riff auf, der Seinesgleichen sucht. Fetter, aggressiver Sound, der einfach nur zum Moshen einlädt.

Fazit: Teethgrinder fahren hier schwere Geschütze auf. Das Album ist sehr solide und bietet massig Potential für die Zukunft. Für Fans der härteren Gangart absolut zu empfehlen. Live machen diese Lieder aber mit Sicherheit noch mehr Spaß: Alleine Moshen ist halt einfach langweilig.

Anspieltipps: Waste, Death of the Individual und Iron Jaw
Mario F.
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