Punkrock trifft auf Breakdown, Raffinesse und freche, rotzige Lyrics: Mit ihrer neuen Single Eskapismus liefern The Jeals ein explosives Stück Musik, das nicht nur mit rohem Druck überzeugt, sondern auch ein kritisches Bild der egoistischen, unreflektierten Denkweisen des 21. Jahrhunderts zeichnet. Ironisch-provokanter Text, brutale Hook und die markante Stimme von Frontfrau Leonie Michelle machen den Song zu einem einzigartigen Statement.
Doch Eskapismus ist nur ein Vorgeschmack: Mit ihrem kommenden Album Future//Now zeigen sich die fünf Post-Punks gereifter und vielfältiger denn je. Die Band transportiert ihre charakteristische Mischung aus punkigen Riffs, poppigen Melodien, grungigen Sounds und wuchtigen Breakparts direkt aus dem Club in die Wohnzimmer.
Die zwölf Tracks des Konzeptalbums bilden ein musikalisches und lyrisches Gesamtbild, das die kranke Gesellschaft kapitalistischer Industrienationen pointiert beschreibt – mal poetisch (Sintflut), mal provokant (Eskapismus), mal ungeschminkt (Diskrepanz) und mal zynisch (Feuer Und Flamme, Gentleman).
Trotz Einflüssen von Pop-Punk über Hardcore bis Modern Rock gelingt es The Jeals, eine klare eigene Handschrift zu entwickeln. Mehrstimmiger Gesang, präzise Breakdowns und eingängige Gitarrenmelodien ziehen sich wie ein roter Faden durch das Album.

