The Last Hangmen – Servants Of Justice

„Eine Mischung von Melodie und hartem Sound“

Artist: The Last Hangmen

Album: Servants Of Justice

Spiellänge: 41:12 Minuten

Genre: Melodic Death Metal

Release: 01. Juli 2011

Label: Eigenproduktion

Link: www.myspace.com/thelasthangmen

Klingt wie: Norther und Akrea

Band Mitglieder:

Gesang – Peter Hantsche
Gitarre – Simon Konze
Gitarre – Stefan Beckert
Bass – Sören Kube
Schlagzeug – Ronny Garz

Tracklist:

  1. The Gallow March
  2. Lupara Bianca
  3. The Hypocrite
  4. Crash Course Dying
  5. Little Ease
  6. Hang’em High
  7. Knocking Tombstones down
  8. Cloak and Dagger Operation
  9. Withdraw the Hangmen

Eine im Jahre 2009 gegründete Band, die sich als The Last Hangmen bezeichnet, will mit ihrem Album Servants Of Justice beweisen, was sie auf dem Kasten hat und dass der Melodic Death Metal-Underground in Deutschland noch so einige Schätze verborgen hält.

The Gallows March ist das Intro des ganzen Albums und gefällt auf Anhieb durch einen super Sound und eine mystische, eher mittelalterliche Hintergrundmelodie. Nun aber beginnt der Song Lupara Bianca mit einem ziemlich fettem Shout von Peter Hantsche, dem Sänger von The Last Hangmen. Schlagzeuger Ronny Garz sowie die anderen drei Bandmitgleider ackern wie Tiere und gehen anschließend in den melodischen Teil über: ein gut gelungener Start in das Album. Der Song Crash Course Dying startet erst mit einer Gitarre und ruhigem Sound bis dann so langsam die Becken des Schlagzeuges erklingen und ruhig und schleppend weitergespielt werden. Nach einer guten Minute beginnt dann wieder ein schneller Part mit guter Melodie.
Nun läuft der Song an, den ich als Highlight auf dem Album sehe, nämlich Little Ease. Ein sehr gutes Gitarrenspiel eröffnet den Song, toller Hintergrundsound – doch dann beginnt das Gitarrenspiel erst richtig: die ganze Band greift ein und es ist ein reiner Kopfschwenker. Wundervoller Sound. Geile Melodie. Ein absolutes Highlight! Ein zehn Minuten langer Song ertönt nun, dieser nennt sich Knocking Tombstones Down. Der Song beginnt mit einem regenartigen Sound und extrem gut gespielten Drums. Im weiteren Verlauf wird der Song mit einem herrlichen Geknüppel fortgeführt, danach erklingen wieder wundervolle Melodien. Auch sehr positiv zu benennen ist der Mittelteil von Knocking Tombstones Down, bei dem ein Basssolo eingeschoben ist. Sehr gut!
Withdraw The Hangmen ist dann das instrumentale Outro des Albums. Auch hier wurde wieder mit viel mittelalterlichem Sound gearbeitet. Sehr schön!

Fazit: The Last Hangmen haben ein ordentliches Album aufgenommen, das teilweise sehr viel Spaß macht und bei dem auch die Melodien stimmen. Auch, dass ein wenig experimentiert wird, finde ich gut. Leider muss ich anmerken, dass viele Melodien nicht im Kopf hängen bleiben, was ich sehr schade finde, denn die Band hat enormes Potenzial, einmal etwas Großes zu werden! Anspieltipps: Little Ease und Knocking Tombstones Down
Stefan S.
7.5
7.5
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