Artist: The Oklahoma Kid
Herkunft: Rostock, Deutschland
Album: Solarray
Spiellänge: 46:51 Minuten
Genre: Modern Metal, Metalcore, Progressive Metal, Djent, Progressive Metalcore
Release: 13.09.2019
Label: Arising Empire
Link: https://www.facebook.com/pg/theoklahomakidofficial/
Bandmitglieder:
Gesang – Tomm Brümmer
Gitarre – Fred Stölzel
Gitarre – Andreas Reinhard
Bassgitarre – Robert Elfenbein
Schlagzeug – David J. Burtscher
Tracklist:
- Oasis
- High Stakes
- Shaking Off The Disease
- Feed Me Fear
- Doppelgänger
- Balaclava
- Solar Ray
- Heartdown
- Monster
- Dreambender II
- Trailsign
Rostock – die Stadt am oberen Ende Deutschlands, ist nicht nur dafür bekannt, dass hier Karls Erlebnis-Dorf beheimatet ist, die Ostsee seinen größten deutschen Hafen hat und dass man mit Warnemünde ein wunderschönes Fleckchen Erde an der Warnowmündung vorzuweisen hat. Nein, Rostock hat auch musikalisch einiges zu bieten. Von Black Metal, über Thrash Metal und Sludge Doom Metal darf man mit 48 Einträgen in den Metal Archives sagen, dass auch hier deutscher Metal zu Hause ist. Jedoch fehlt mir hier ein Eintrag, und zwar der von The Oklahoma Kid. Das Metalcore-Quintett ist ja bereits seit 2012 auf den Brettern unterwegs und doch fehlt hier nach wie vor der Eintrag.
Ihr nun erster Longplayer, der nach den beiden vielversprechenden EPs, Fortuneteller (2014) und Doppelganger (2015), unter dem Titel Solarray erschien, erblickte bereits 2019 das Licht der Welt und ging mir doch durch die Lappen. Da ich das nicht so beibehalten wollte, folgt nun die Rezension zur Platte der Rostocker Metalcore-Kapelle.
Genretechnisch bedienen sich die Herren aus der Hansestadt an dem, was sowohl Metalcore, als auch der Post-Hardcore und zum Teil auch der Djent zu bieten hat. Gesangstechnisch ist man bei den Shouts eher dem Hardcore zugewandt, um dann beim klaren Gesang, die aktuell beliebten höheren Vocals reinzubringen – die jedoch niemals im Knabenchor anzusiedeln sind. Doch bringen The Oklahoma Kid gerade die Abwechslung, die sowohl an Songs von Enter Shikari, Bury Tomorrow oder Vitja erinnern. Doch ist es eher so, dass der Hardcore klares Fokus-Genre ist.
An den Saiteninstrumenten bringt man ein ordentliches Brett auf die Platte, wobei der Bassdruck gerade das ist, was hier ordentlich Spaß macht. So kann man auch mit Fug und Recht behaupten, dass die Songqualität dem aktuellen Stand der Dinge absolut entspricht. Alsbald man in den klaren Gesang wechselt, haben die Tracks fast allesamt Hit-Charakter, während die Shout-Passagen vielleicht dem einen oder anderen zu „rotzig“ sein könnten. Doch so ist das mit den Hardcore-Elementen…




