The Yawpers: Neues Video zu „Carry Me“ – „Human Question“ erscheint am Freitag

Die Yawpers sind die Schafe im Wolfspelz. Mit ihren ersten drei Alben formte die Gruppe einen unverwechselbaren Stil – was Pitchfork als “an expansive vision of rock ‘n’ roll, one that cherrypicks from various folk traditions: punk, rockabilly, blues, whatever they might have on hand or find in the trash.”

Der Sound ist ein grooviger, fire & brimstone Punk-Blues, der über einem dynamischen Roots-Rock liegt. Auf ihrem vierten Album Human Question öffnet das Denverer Trio sich für ein größeres zugänglicheres stilistisches und spirituelles Universum. Der 38-minütige Ritt wächst zu einer kathartischen Selbstreflexion für Publikum und Performer gleichermaßen. Wenn es Gerechtigkeit in dieser Welt gäbe, wären die Yawpers der Retter, von dem Rock and Roll nicht wusste, dass er darauf wartet.

Nach ihrem von der Kritik gefeierten und akribisch geplanten Konzeptalbum Boy in a Well (das im Ersten Weltkrieg in Frankreich spielt und sich auf eine Mutter bezieht, die ihr unerwünschtes Neugeborenes im Stich ließ), kreierten die Yawpers Human Question mit vielen Kontrasten. Das Album wurde über einen Zeitraum von zwei Monaten mit Alex Hall von Reliable Recordings (Cactus Blossoms, JD McPherson) im renommierten Electrical Audio Studio von Chicago geschrieben, geprobt und aufgenommen. Die Band spielte live in einem Raum, fingen die kollektiven Energie ein und fügten ein paar Overdubs hinzu. Durch den neuen Ansatz verbinden sich 10 Songs organisch in Stil und Haltung.

 

 

Auf Human Question schreibt sich der Leadsänger und Gitarrist Nate Cook aus dem Trauma heraus, anstatt sich darin zu suhlen, wie es seine selbstzerstörerische Formel in der Vergangenheit war. “I wanted to take a crack at using these songs as therapy, really,” erklärt Cook. “I think I’ve always been inclined to write more towards the dregs of my psyche, and explore my depressions and trauma, rather than describe a way out.”

 

 

Human Question ist nicht für den sanften oder zwanglosen Hörer bestimmt. Es wird dich tanzen, moshen, mitsingen und tief in deine Seele blicken lassen. Einige Leute beklagen, dass der Rock’n‘ Roll tot ist. Sie haben die Yawpers nur noch nicht gehört.

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