WOE – …it´s WOE Time

“Moderne Wegelagerei!“

Artist: WOE

Herkunft: Göteborg, Schweden

Album: …it´s WOE Time

Spiellänge: 36:56 Minuten

Genre: Rock, Groove Rock, Metal

Release: 25.03.2015

Label: Rambo Music, Sony

Link: https://www.facebook.com/woegothenburg

Bandmitglieder:

Gesang – Jonny Zasella
Gitarre – Ronny Lodin
Bassgitarre – Nicke Janson
Schlagzeug – Anders Jacobson

Tracklist:

1. Numbers
2. WOE Time
3. Bad Situation
4. Pick You Up
5. Wolfman
6. All Alone
7. No Shame
8. Personal Hell
9. Poetical Justice
10. What You Need

WOE - ...it´s WOE Time

Die Schweden WOE haben ihr Debüt …it´s WOE Time fertiggestellt und es wartet nur noch darauf in eure Ohren gesetzt zu werden. Die vier Schweden aus Göteborg haben einen interessanten Mix eingeschlagen, den wir euch in den nächsten Sätzen näherbringen wollen. Mit zehn Songs und einer Spielzeit von etwas über 35 Minuten ist der Umfang gerade noch so dem minimalistischen Strukturen von der Klinge gesprungen. Kurze Stücke sind die Devise von WOE, die moderne Rock- und Metal-Hymnen inszenieren, während sie dabei stets und ständig bedacht sind, moderne und druckvoll groovende Beats einzubinden.

Von alternativen Foo Fighter-Passagen, die man zum Beispiel beim ersten Hit Numbers findet, über rockige Nummern, die auch von Black Label Socity stammen können, bis hin zu Pain-Parallelen, die man beim Stück Personal Hell serviert bekommt, findet man alles, was jung und modern ist, bei WOE. Ganz unbefangen an …it´s WOE Time herangegangen, muss man den Schweden schnell zugestehen, dass ihre Art des Songwritings durch die Bank weg gelungen ist. Die unterschiedlichen Gesangsfarben gehen immer gut ins Ohr, die elektronischen Verzerrungen wirken nicht als Schleier, um Defizite zu kaschieren, sondern um einen noch deftigeren Klang zu erzeugen. Jonny Zasella ähnelt bei Personal Hell dem großartigen Peter Tägtgren, ansonsten ist die Nummer ebenfalls modern aufgezogen und weist Hit-Potenzial auf. Abstriche braucht man auf …it´s WOE Time nicht machen, die Platte wurde bedacht einstudiert und gleichermaßen produziert – Hut ab für dieses gelungene Debüt von WOE.

Fazit: Zu bemängeln gibt es auf ...it´s WOE Time kaum etwas, die Scheibe läuft für ein Debüt übernatürlich rund. Die Lyrics sind stark, das Songwriting dementsprechend angepasst, die Künstler an den Instrumenten gut geschult und Sänger Jonny Zasella auf Augenhöhe mit seinen Kollegen. Wer also Modern Rock bzw. Metal mag, der irgendwo zwischen Pantera, Rock'n'Roll und Metalcore-Moshpit liegt, der muss bei WOE schleunigst zugreifen!

Anspieltipps: Bad Situation und Personal Hell
Rene W.
8.3
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