10-jähriges Jubiläum Winter Metal Festival 2019 am 12.10.2019 im Devils Place, Saarbrücken

Ein geringeres Interesse als erwartet, was der guten Stimmung jedoch nicht in die Suppe gespuckt hat

Eventname: WMF X

Headliner: Hammersmith

Vorband(s): Arctic Winter, Apallic Decay

Ort: Devils Place, Saarbrücken

Datum: 12.10.2019

Kosten: 6,00 € AK

Genre: Trash Metal, Death Metal, Black Metal, Rock ’n‘ Roll

Besucher: ca. 50 Besucher

Veranstalter: https://arcticwinter.de/https://devils-place.com/

Link: http://apallic-decay.com/http://www.hammersmith-mannheim.de/

Setliste:

Arctic Winter:

  1. Fireball
  2. Reality TV
  3. Ton Of Birds
  4. Plek Meddl
  5. John Doe
  6. Over The Wall
  7. Defcon 5
  8. Ghost Of War
  9. Zombie Ritual
  10. A Glimpse Of Hell
  11. Fast As A Shark
  12. No Time To Die

Apallic Decay:

  1. Debauchery
  2. Fleshcrawl
  3. Lifeless Walkers
  4. Damnation
  5. Cult Of Pagan Blood
  6. Fall Of Icarus
  7. The Cold Clutch Of Poseidon
  8. Veil Of Oblivion
  9. Chronos Punisher Of Time
  10. Unhallowed
  11. Hades Realm
  12. The New Age

Hammersmith:

  1. Stay Clean
  2. Shoot You In The Back
  3. Iron Fist
  4. Metropolis
  5. Damage Case
  6. Stone Dead Forever
  7. White Line Fever
  8. Overkill
  9. Iron Horse
  10. Fire Fire
  11. The Hammer
  12. Step Down

Um 19:30 Uhr öffnen sich die Tore in den Rockerclub Devils Place in Saarbrücken zum Winter Metal Festival 10 (WMF X). Laut der sozialen Medien ist mit über 100 Besuchern zu rechnen. 30 Minuten hat man noch Zeit einen kühlen Softdrink zu genießen und beim Kleinen schwarzen Horrorlädchen, welcher auch den Merch von Arctic Winter vertreibt, etwas einzukaufen. Gut eine Stunde später geht es dann los mit der musikalischen Untermalung des Festivals. Die Opener Arctic Winter aus Saarbrücken betreten die Bühne. Die Band ist bekannt für ihren unglaublichen Mix aus Trash und Death Metal. Ihre ersten Songs haben den Titel Fireball, gefolgt von Relaity TV und Ton Of Brids. Die Stimmung im Saal brodelt und Frontmann Mic Winter tut alles, damit der Saal kocht. Ein Freudenfest für Fans der härteren Gangart. Die nächsten Tracks sind dann Plek Meddl, John Doe und das Testament Cover Over The Wall. Im weiteren Verlauf darf der Stimmungsgarant Defcon 5 ran, gefolgt von Ghost Of War und dem Death Cover Zombie Ritual. Eine klasse Show, die Arctic Winter bis hier hinlegen. Das Finale wartet schon mit A Glimpse Of The Hell und auch das Accept Cover Fast As A Shark darf nicht fehlen. Die Besucher sind noch nicht genug von der Musik gesättigt und rufen „Zugabe, Zugabe, Zugabe“. Natürlich haben Arctic Winter noch ein Ass im Ärmel: No Time To Die.

Nach 20 Minuten Umbaupause geht es auch schon direkt weiter mit Apallic Decay. Diese Gruppe kommt aus dem westpfälzischen Kaiserslautern und ist für ihren Progressive Black, Death Metal bekannt. Ihre ersten Darbietungen in Form von Debauchery, Fleshcrawl und Lifeless Walkers bringen einen spannenden Sound aus der Anlage. Von Zeit zu Zeit nimmt der Härtegrad zu und die Masse tobt euphorisch, ehe es Vollgas mit Damnation, Cult Of Pagan Blood, Fall Of Icarus und The Cold Clutch Of Poseidon weiter vorangeht. Mit den nächsten vier Songs Veil Of Oblivion, Chronos Punisher Of Time, Unhallowed und Hades Realm leitet die Band langsam den Countdown zum Finale mit The New Age ein. Ein kraftvolles Gesamtbild, was die Band da auf die Bühne bringt.

Nach weiteren 20 Minuten spielt dann die Motörhead Cover Kapelle Hammersmith aus Mannheim. Sie spielen überwiegend Songs der LP-Klassiker von 1977 bis 1982. Stay Clean, gefolgt von Shoot You In The Back und Iron Fist bringen die ersten Nacken zum Knacken. Unglaublich täuschend echt – dieser deutsche Klon! Danach folgen weitere Klassiker, wie Metropolis, Damage Case und Stone Dead Forever. Eine tolle Atmosphäre in der Location. Der nächste Schritt auf ihrer Setlist folgt mit White Line Fever, Overkill und Iron Horse. Die letzten Zuckungen gibt es mit Fire Fire, The Hammer und Step Down. Eine klasse Show, die die Mannheimer da auf die Beine gestellt haben. Auch, wenn einige Evergreens aus anderen Epochen fehlen.

Das Festival hat grundsätzlich allen sehr gut gefallen. Die Location war perfekt gewählt, nur das Interesse hätte höher sein können. Von den über 100 Interessenten der sozialen Medien haben es gerade einmal ca. 50 Nasen nach Saarbrücken geschafft. Ihr habt was verpasst, keine Frage!

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