Proll Guns – Fucking Troublemaker (EP)

“Single-Format!“

Artist: Proll Guns

Herkunft: Salzburg, Österreich

Album: Fucking Troublemaker (EP)

Spiellänge: 13:59 Minuten

Genre: Rock’n Western Roll

Release: 22.05.2015

Label: NRT-Records

Link: https://www.facebook.com/prollguns?fref=ts

Bandmitglieder:

Gesang, Bass – Evil Ed
Gitarre, Gesang– The Burner
Schlagzeug – Cra „Y“ Maker

Tracklist:

1. Fucking Troublemaker
2. Horseflesh Barbeque
3. From Texas To Hell

Proll Guns - Fucking Troublemacker (EP)

Proll Guns melden sich nach ihrer Demo und dem Debütalbum, die beide And The Western Blood Runs getauft wurden, mit der EP Fucking Troublemaker zurück. Wer jetzt an eine größere Ansammlung von neuen Stücken denkt, wird direkt enttäuscht – viel mehr hat die neue Platte Singlecharakter. Gerade einmal drei Stücke haben auf Fucking Troublemaker Platz gefunden, nach nur vierzehn Minuten ist zudem der Spuk bereits wieder vorbei.

Technisch liegen die Österreicher aus Salzburg irgendwo im Rock’n’Thrash Metal, das aus eben Rock’n’Roll, Western Feeling und Thrash Metal besteht. Der Hauptrack Fucking Troublemaker geht ohne Frage schnell ins Ohr, ohne den Hörer vor große Hürden zu stellen. Ein lockerer Refrain, eine rauchige Note und das altbekannte rostige Metal, das im Wüstensand zu glühen beginnt, servieren Proll Guns ohne rot zu werden. Horseflesh Barbeque lässt die meisten Käufer, wie meine Wenigkeit, schmunzeln – ein Shitstorm von diversen weiblichen Rock’n’Roll Fans ist nicht ausgeschlossen, denen ein saftiges Stück Pferdefleisch wohl schwer im Magen liegen dürfte. From Texas To Hell zieht das Konzept der Vorgänger eins zu eins weiter durch. Eine gute Nummer, die gut zur EP passt, mir aber im Großen und Ganzen viel zu kurz ausgefallen ist. Single oder Demo hätten Fucking Troublemaker besser zu Gesicht gestanden. Wie dem auch sei, die gebotene Musikkunst ist völlig in Ordnung, aber am Umfang darf geschraubt werden.

Fazit: Für mich ist es das erste Mal, von Proll Guns überhaupt etwas gehört zu haben. Die EP ist stimmungsvoll angerichtet. Um jedoch ein grundlegendes Fazit über die Kunst der drei Salzburger fällen zu können, benötigt es mehr als nur drei Tracks. Proll Guns sollte man also auf dem Zettel haben, wenn es rockig, aber nicht verweichlicht zur Sache gehen soll.

Anspieltipps: Fucking Troublemaker und From Texas To Hell
Rene W.
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