Wie in den letzten Jahren haben wir auch in diesem Jahr im Time For Metal-Team gefragt, was denn für jeden die musikalischen Höhepunkte waren. Dafür haben unsere Teammitglieder ihre ganz persönlichen Top 5-Highlights des Jahres herausgesucht. Viel Spaß mit den Time For Metal-Top 5 Highlights 2025!
Das Metal-Jahr 2025 war wieder durchaus gelungen, denn ich habe mein Ziel, 120 Reviews für Time For Metal zu schreiben, geschafft. Und dabei waren ziemlich viele geile Alben. Ansonsten habe ich viele Einzel-Shows besucht und natürlich einige Festivals, wie das Kuhzifest, In Flammen Open Air, Dortmund Deathfest, Party.San Festival und das Ear Terror Festival. Letzteres war mein persönliches Highlight, da ich es organisiert habe und es ausverkauft war.
Das Beste kommt ja bekanntlich zum Schluss, und so ist dieses Ende des Jahres erschienen. Ein Leben ohne Blastbeat ist möglich, aber sinnlos. Das ist ja quasi mein Lebensmotto und dies scheinen auch Malefic Throne zu verwenden. An den Drums sitzt John Longstreth von Origin. Da bleibt kein Auge trocken. Aber es ist eben Geballer auf technisch hohem Niveau, denn das Riffing von Steve Tucker (Morbid Angel, Gesang und Bass), Gene Palubicki (Perdition Temple, ex-Angelcorpse, Gitarre) ist einfach nur Weltklasse. So geht technischer und brutaler Death Metal.
https://time-for-metal.eu/malefic-throne-the-conquering-darkness/
Die Engländer zeigen allen Jungspunden da draußen, wie geil Old School Death Metal sein kann. Benediction machen eben Benediction-Death-Metal und das ist eben geil, da gibt es keine zwei Meinungen! Diese Mischung aus kongenialen Riffs, Old-School-Uptempo, groovigen Parts und genialen Vocals haben sie einfach drauf, und es ist ihnen wieder einmal geglückt, eine Kombination hinzubekommen, die es einfach in sich hat.
https://time-for-metal.eu/benediction-ravage-of-empire/
Grindcore ist neben dem Thrash Metal und natürlich dem Death Metal ein Teil meiner DNA, und wen wundert es da, dass ich ein riesiger Fan von Rotten Sound bin? Die Finnen haben jetzt ihr Meisterwerk Murderworks noch einmal wiederveröffentlicht. So geht eben Grindcore. Ganz, ganz kleines Manko ist, dass es kein Zusatzmaterial gibt. Ansonsten einfach nur ab dafür. Für jeden Grinder ein Muss.
https://time-for-metal.eu/rotten-sound-murderworks-reissue/
Die Schweden von Lik gelten ja irgendwie als neue Dismember, obwohl es ja die alten noch gibt. Und so ein wenig passt das auch schon, aber das muss man eher als ein Kompliment sehen, denn dieser HM2-geschwängerte Schweden-Death-Metal ist eben einfach nur geil. Die Burschen brauchen in der Stockholm-Schule definitiv nicht nachsitzen, sondern fügen noch eigenes Lehrmaterial hinzu. Komplett geiles Zeug. Mal Geballer, mal schleppend. Death Metal deluxe!
https://time-for-metal.eu/lik-necro/
Die Kanadier von Cryptopsy gehören zu meinen All-Time-Faves, denn ihre Mischung aus aggressivem und brutalem Death Metal, Technik und fettem Drumming von Flo Mournier ist absolute Weltklasse. Und auch auf diesem Werk zeigen sie wieder ihr Können und bieten ein technisch inspiriertes Songwriting an, welches zwar chaotisch klingt, aber absolut durchstrukturiert ist. Und die Gesangsleitung ist hervorragend. Extreme Metal, so wie ich ihn mag. Und diese Blastbeats …



