Poppy auf „Constantly Nowhere Tour“ am 14.03.2026 im Carlswerk Victoria in Köln

Eventname: Constantly Nowhere Tour 2026

Headliner: Poppy

Vorbands: Ocean Grove, Fox Lake

Ort:  Carlswerk Victoria, Köln

Datum: 14.03.2026

Kosten: 51,25 € VVK

Genre: Alternative Metal

Besucher: ca.  1.600 (Ausverkauft)

Veranstalter: Prime Entertainment GmbH (https://prime-entertainment.de/)

Link: https://carlswerk-victoria.com/

Setliste Poppy :

  1. Bruised Sky
  2. Bloodmoney
  3. Scary Mask
  4. The Cost Of Giving Up
  5. Public Domain
  6. Concrete
  7. The Center’s Falling Out
  8. Anything Like Me
  9. Have You Had Enough?
  10. Crystallized
  11. Time Will Tell
  12. V.A.N (Bad Omens Cover)
  13. If We’re Following The Light
  14. They’re All Around Us
  15. New Way Out

Am heutigen 14.03.2026 gastiert die Constantly Nowhere Tour im Carlswerk Victoria in Köln. Im Fokus steht dabei der Headliner Poppy, dieser gilt als einer der spannendsten modernen Metal-Acts der alternativen Schiene. In den letzten Jahren hat sich die Frontfrau und das Gesicht der Formation Poppy stark verändert: Aus einer geheimnisvollen Kunstfigur wurde eine selbstbewusste Musikerin mit klaren künstlerischen Vorstellungen, die heute Köln zum Beben bringen möchte. Das Carlswerk Victoria ist mit rund 1.600 Fans ausverkauft, davon warten viele bereits weit vor Einlass auf den Startschuss in den Abend.

Pünktlich legen Fox Lake aus Denver gegen 19 Uhr los, ohne langsames Warmwerden. Frontmann Nathan Johnson stellt die Band kurz vor, dann zündet Go 4 The Throat direkt. Die Hände gehen zu Cold Hard Truth hoch, Johnson springt ununterbrochen, vor der Bühne entsteht der erste Pit. Köln hat Bock auf Pure Adrenaline und Dog Eat Dog. Der Sound erinnert an 90er-Crossover mit Nu-Metal-Grooves, Hardcore-Shouts und markanter Rap-Rhythmik. Johnson treibt die Menge mit energischer Attitüde an und bringt sie in Bewegung. Songs wie Excessive Damage halten die Energie hoch. Zum Schluss fordert er Crowdsurfer – und das Publikum liefert. Während die Stimmung noch mal anzieht, feuert die Band Freestyle in den frühen Abend.

Um 19:50 Uhr legen Ocean Grove als zweite Band des Abends nach. Frontmann Dale Tanner tritt im Jogginganzug auf und startet energiegeladen mit Cell Division. Zusammen mit Bassist Twiggy entsteht sofort eine dynamische, crossoverartige Atmosphäre. Das Publikum lässt sich schnell mitreißen, tanzt und feiert ausgelassen zu Superstar und Ask For The Anthem. Mit Ansagen und Interaktion hält Dale die Energie hoch. Ein ruhiger Moment entsteht bei Last Dance, bevor das Tempo wieder anzieht. Am Ende sorgen Junkie$ und Fly Away für einen ausgelassenen Abschluss mit viel Bewegung und guter Stimmung.

Die Mischung aus Sprechgesang, Screams und zuckersüßer Popästhetik fällt sofort auf, doch Poppy bleibt meist im hinteren Bühnenbereich und die Interaktion mit der Crowd kommt langsam ins Rollen. Das Potenzial der Amerikanerin ist sofort spürbar, aber noch nicht für alle vollständig greifbar. Die Show ist faszinierend und stark inszeniert. Bruised Sky und Bloodmoney schinden sofort Eindruck. Poppy wird immer selbstbewusster und greifbarer. Ihr Metal behält die verspielte Ästhetik und gewinnt dazu immer mehr an Durchschlagskraft. Harte Riffs, brachiale Screams und aktive Einbindung des Publikums verwandeln die Performance. Süß, stark und cool dirigiert sie das Geschehen bei Public Domain und die kontrastreiche Mischung aus Pop, Metal und Performance funktioniert blendend. Die maskierten Musiker beackern die Stage. Poppy lässt am Mikrofon mit The Center’s Falling Out und HaveYou Had Enough? die Korken knallen. Zwischen düsterer Aggression und filigraner Inszenierung, dirigiert sie die Crowd souverän durch das Set. Bestimmend bleiben die Nummern Crystallized und Time Will Tell im Kopf. Ein weiterer Höhepunkt ist V.A.N, das Bad-Omens-Cover. Das Finale läutet If We’re Following The Light ein. They’re All Around Us sorgt noch mal für Ekstase, bis New Way Out die Show erfolgreich beendet und alle Besucher sichtlich glücklich in die kalte Märznacht entlässt.