A Cosmic Trail – II: Mistral

“ Eine andere Art von Musik.“

Artist: A Cosmic Trail

Herkunft: Gundelsheim, Baden-Württemberg, Deutschland

Album: II: Mistral

Spiellänge: 46:18 Minuten

Genre: Progressive Metal

Release: 19.04.2013

Label: Pure Prog Records

Link: http://www.acosmictrail.com/

Bandmitglieder:

E-, Akustik- und Synthesizer-Gitarre – Markus „Ulle“ Ullrich
Bass – Alexander Palma
Keyboard – Richie Seibel
Schlagzeug – Klaus Engl

Tracklist:

  1. Calm (Intro)
  2. Mistral I
  3. Cromlech
  4. In Ertia
  5. Thwart Progress
  6. A Ghostly Whisper
  7. Mistral II

A Cosmic Trail - II Mistral

Tja, wirklich viele Informationen findet man über das baden-württembergische Quartett A Cosmic Trail nun nicht, aber Infos über Musikrichtung, Herkunft und Bandmitglieder gab es wenigstens und zudem noch die Aussage von Markus Ullrich, dass viele Reviewschreiber ahnungslos seien und überhaupt nicht in der Lage wären, das neueste Album der Band zu benoten. Das nenne ich ja mal einen guten Start für mein Review, denn wer mit unterschiedlichen Meinungen nicht umgehen kann, der sollte es lieber sein lassen, Werke zu produzieren, die polarisieren (könnten).

Aber nun zum eigentlichen Werk – dem zweiten Album II: Mistral der Band Cosmic Trail. Ich muss sagen, dass ich jahrelang im Progressive Bereich unterwegs war und mir so einige komplexe Hirnknoten-Songs auf die Lauscher gerieselt sind – und dafür sind die Stücke, die auf dem zweiten Album der Baden-Württemberger geboten werden, wirklich wohltuend. Zwar findet sich hier eine teilweise enorme Komplexität, doch wird der Hörer nicht durch enorme Geschwindigkeit oder gar eine instrumentale Überladenheit überfordert. Durch das Fehlen des Gesangs wird der Blick auf die Instrumente sowie verschiedenen Elemente aus den unterschiedlichsten Genres noch einmal erhöht und ermöglicht so einen klaren Blick die unheimlich atmosphärischen und gut gelungenen Klänge. Mit Ausnahme des Intros sind die Songs zwischen knapp sechs und neuneinhalb Minuten lang – typisch für die Progressive-Richtung und genug Zeit, um sich auf die Stücke einzulassen.

Fazit: Definitiv eine andere Art von Musik, denn zu II: Mistral von Cosmic Trail wird nicht getanzt oder mitgesungen werden, nein, der Hörer wird hier in eine eigene fantastische Welt entführt, die ganz ohne Sprache die schönsten Geschichten erzählt. Wichtig: Man muss sich auf eine gewisse Komplexität und Eigenart der progressiven Musikrichtung einlassen können. Anspieltipps: Cromlech, Thwart Progress und Mistral II
Petra D.
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