Age Of Woe – An Ill Wind Blowing

“Manche mögen es…schleppend.“

Artist: Age Of Woe

Herkunft: Göteborg, Schweden

Album: An Ill Wind Blowing

Spiellänge: 35:59 Minuten

Genre: Death Metal, Black Metal, Doom Metal

Release: 14.10.2016

Label: War Anthem Records

Link: https://www.facebook.com/ageofwoe/

Produktion: Carlos Sepulveda und Linus Andersson; Mastering: Brad Boatright

Bandmitglieder:

Gesang – Sonny Stark
Gitarre – Carlos Ibarra
Gitarre – Björn Pettersson
Bassgitarre – André Robsahm
Schlagzeug – Sven Lindsten

Tracklist:

  1. Voices Of The Unheard
  2. Bad Blood
  3. Kine Weza Kuruf Konkey
  4. Heavy Clouds
  5. Havens Burn To Cinder
  6. Ill Winds
  7. Halo Of Flies

AGE OF WOE - An Ill Wind Blowing - Albumcover

Der Schwedische Fünfer von Age Of Woe hat sich im Jahre 2010 gegründet und bringt mit An Ill Wind Blowing sein zweites Album auf den Markt.
Dass es sich hier um doomlastigen Death Metal handelt, hatte ich irgendwie nicht so ganz auf dem Schirm – mir fiel in der Bezeichnung nur der angebliche Mix aus Death Metal, „D-Beat“, Punk und Hardcore auf und ich habe hier doch eine ganz außergewöhnliche Mischung erwartet. Wer der Meinung war, dass sich auf der Scheibe etwas anderes als Doom und ein wenig Death Metal befinden würde, weiß ich nicht. Ich glaube, dass derjenige ein kleines Problem mit seinen Ohren haben muss. Aber nun ja. Da ich nicht das bekomme, was mir quasi versprochen wurde, bin ich ein wenig enttäuscht, aber dafür können Age Of Woe ja eigentlich nichts, sondern diejenigen, die die entsprechenden Pressemitteilungen raushauen. Nun gut. An Ill Wind Blowing ist recht schleppend wie es sich für den Doom Metal nun mal gehört. Ab und an werden melodische Elemente eingestreut und Sänger Sonny Stark schreit sich die Seele aus dem Leib. Dennoch bleiben vor allem Geschwindigkeit und der Sound der Saiteninstrumente in den meisten Stücken recht monoton. Ich habe mir grade den Spaß erlaubt und habe durch die einzelnen Lieder gezappt, um zu erlauschen, ob es hier nicht doch gravierende Unterschiede gibt. Leider nicht. Es ist hier eher so nach dem Motto: „Kennste einen [Song], kennste alle.“.

Fazit: Dass ich kein sonderlicher Doom Metal-Fan bin, dürfte klar sein. Daher ist das neueste Werk von Age Of Woe leider bei mir an der falschen Adresse gelandet. Ich finde es zu eintönig und auch von der Abmischung kann mich An Ill Wind Blowing gar nicht überzeugen, da mir die Höhen fehlen (dass ich sowas einmal sagen werde, ist für mich selbst eine große Überraschung, aber so ist es eben). Ich bin mir hier nicht sicher, ob Doom Metal-Freunde hieran Gefallen finden, ich jedenfalls muss mir das Album nicht weiter anhören. Es ist einfach nicht meins und leider fehlen auch die versprochenen Elemente aus Black Metal, Hardcore und Punk.

Anspieltipps: Havens Burn To Cinder
Petra D.
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