Amplified Memory – The Ever Spinning Wheel

“Melodisch angenehm, aber teilweise unpassender Keyboardeinsatz“

Artist: Amplified Memory

Herkunft: München, Deutschland

Album: The Ever Spinning Wheel

Spiellänge: 57:24 Minuten

Genre: Melodic Death Metal

Release: 25.7.2013

Label: Eigenproduktion

Link: https://www.facebook.com/amplifiedmemory

Klingt wie: Northcry

Bandmitglieder:

Gesang – Wolfgang Paulini
Gitarre und Keyboard – Simon Bodesheim
Gitarre – Christoph Lamprecht
Bass – Michael Bichler-Thal
Schlagzeug – Felix Indra

Tracklist:

  1. The Inception
  2. Of Whirling Chaos And Glowing Stars
  3. Heteronomous
  4. Drowning The Appetence
  5. From Balance To Chaos
  6. Inscrutable Stones
  7. Omniscient Stars
  8. The Ever Spinning Wheel
  9. The Curse Of Winter
  10. Hollowed
  11. Ladon’s Dream
  12. Ekpyrosis (Preparing For A New Beginning)

Amplified Memory - The Ever Spinning Wheel

Im Jahre 2008 ist wieder einiges in Deutschland passiert und dazu gehört die Gründung einer Band, die sich in München zusammengetan hat, um kräftigen Melodic Death Metal zu verbreiten. Amplified Memory aus Bayern bringen fünf Jahre nachdem sie die ersten Songs aufgenommen haben, ihren ersten Silberling unter Eigenregie raus, der auf den Namen The Ever Spinning Wheel hört.
Mit einem Intro beginnt das Album und startet mit angenehm melodischem Sound, der nach meinem Hörempfinden aber im ersten Moment kräftig in den Pagan Metal-Bereich geht, danach aber wieder in den Death Metal-Bereich driftet.

Einen Pluspunkt sammelt die Produktion, denn hier kommen viele Songs sehr gelungen rüber und versprechen auf ihre Art schon einen größeren Wiedererkennungswert. Was in Songs wie Drowning The Appetence stark aneckt und nur teilwesie passend eingesetzt wird, ist das Keyboard. Es gehört bei vielen Melodic Death Metal-Bands dazu, doch hier wirkt es störend, weil man etwas anderes und härteren Sound erwartet, dann jedoch auf einmal ein – ich nenne es mal „Gedudel“ – hinzukommt. Trotz dieser Kritik wird das Instrument im Song From Balance To Chaos sehr hörenswert eingesetzt.
Der Gesang von Wolfgang Paulini hat einen angenehmen Klang und die Riffs der Gitarren sind sehr schön eingebettet und mit einigen Gitarrensoli versetzt.

Fazit: Ich finde allgemein die Abwechslung innerhalb der einzelnen Songs sehr gelungen und an und für sich auch richtig gut aufgebaut. Obwohl ich das Keyboard ein wenig schlecht geredet habe, ist es eine gute Idee, dieses Instrument einzusetzen, denn es gibt viele Bands im Metalbereich, die es nicht tun. Ein wenig gezielteres Einbringen kann aber trotzdem nicht schaden. Insgesamt gefällt mir die Scheibe gut und ich denke, dass sich hier viele Liebhaber finden werden.

Anspieltipps: From Balance To Chaos und Of Whirling Chaos And Glowing Stars
Stefan S.
7
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