At The Gates – To Drink From The Night Itself

“Von der Nacht drinken!“

Artist: At The Gates

Herkunft: Göteborg, Schweden

Album: To Drink From The Night Itself

Spiellänge: 42:08 Minuten

Genre: Melodic Death

Release: 18.05.2018

Label: Century Media Records

Link: http://atthegates.se/

Bandmitglieder:

Gesang – Tomas Lindberg
Gitarre  – Jonas Stålhammar
Gitarre – Martin Larsson
Bassgitarre – Jonas Björler
Schlagzeug – Adrian Erlandsson

Tracklist:

  1. Der Widerstand
  2. To Drink From The Night Itself
  3. A Stare Bound In Stone
  4. Palace Of Lepers
  5. Daggers Of Black Haze
  6. The Chasm
  7. In Nameless Sleep
  8. The Colours Of The Beast
  9. A Labyrinth Of Tombs
  10. Seas Of Starvation
  11. In Death They Shall Burn
  12. The Mirror Black

Nunmehr kommt Album Nummer zwei nach der Reunion von At The Gates namens To Drink From The Night Itself, dem Urgestein des melodischen schwedischen Death Metals. Auffällig ist zunächst einmal die Abstinenz von Anders Björler, einem der Björler-Brüder, die sich in der Vergangenheit hauptverantwortlich für das Songwriting gezeigt haben. Stattdessen ist auf dem At The Gates-Dampfer Jonas Stålhammar angeheuert, ein stiller Könner in seinem Fach, der die große Lücke sehr gut ausfüllt.

Das Problem der Band ist es nach wie vor, immer an ihrem Überalbum Slaughter Of The Soul gemessen zu werden, obwohl sich die Band stets versucht weiterzuentwickeln und vom Ballast der Vergangenheit freizustrampeln. Für meinen Geschmack ist das aktuelle Album etwas eingängiger als der Vorgänger, denn oft finden sich wunderbar melodische Passagen und coole Gitarrensoli zwischen dem typischen At The Gates-GeholzeNachhören kann man das in dem grandiosen Opener Der Widerstand, To Drink From The Night Itself, Palace Of Lepers, Daggers Of Black Haze, The Nameless Sleep, A Labyrinth Of Tombs und Seas Of Starvation. Die Qualität der Songs ist exzellent und man merkt der Band an, dass sie ziemlich Spaß an ihrer Sache hat und der neue Gitarrist ebenfalls einen nicht unwichtigen Input leistet. Generell lässt sich sagen, dass At The Gates einen Schritt in die Zukunft gemacht haben, denn ihre Musik ist nach wie vor relevant.

Fazit: Ein gutes Album, das aber einiges an Zeit braucht, um richtig zu zünden. Die Band gibt sich anspruchsvoll und verlangt dem Hörer einiges ab, gut so! Schließlich hätte man auch Slaughter Of The Soul-Blaupausen spielen können, allerdings würde das der Band, insbesondere Fronter Tomas Lindberg, an Anspruch niemals gerecht werden. Übrigens hat selbiger immer noch das stärkste Organ im Death Metal!

Anspieltipps: Der Widerstand, To Drink From The Night Itself, Palace Of Lepers, Daggers Of Black Haze, The Nameless Sleep, A Labyrinth Of Tombs, Seas Of Starvation
Dominik B.8
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