Bild von Toni B. Gunner https://mondkringel-photography.de/

Bullet For My Valentine – Harder Stage – Wacken Open Air 2019

Gutes Licht bei Tageslicht.

Eventname: Wacken Open Air 2019 (zum gesamten Beitrag: hier)

Band: Bullet For My Valentine

Ort: Wacken, Gribbohm und Holstenniendorf (Nähe Itzehoe), Schleswig-Holstein, Deutschland    

Datum: 03.08.2019

Genres: Melodic Metalcore, Metalcore, Hard Rock, Heavy Metal, Thrash Metal, Alternative Metal

Setlisten:

  1. Don’t Need You
  2. Over It
  3. 4 Words (To Choke Upon)
  4. Suffocating Under Words of Sorrow (What Can I Do)
  5. The Last Fight
  6. Venom
  7. Worthless
  8. Piece of Me
  9. Alone
  10. Scream Aim Fire
  11. You Want a Battle? (Here’s a War)
  12. V
  13. No Way Out

Encore: 

  1. Your Betrayal
  2. Tears Don’t Fall
  3. Waking the Demon
Bild von Toni B. Gunner https://mondkringel-photography.de/
Bild von Toni B. Gunner https://mondkringel-photography.de/

Ich habe nun das dritte Mal das Vergnügen, dass ich Bullet For My Valentine auf dem Wacken Open Air zu sehen bekomme. Das erste Mal war wirklich vor genau zehn Jahren, wo die Herren aus Wales am Freitag, den 30.07.2009 auf der damals noch Black Stage genannten Faster Stage gespielt haben (vor In Flames, Hammerfall, Motörhead und Amon Amarth). Damals hatte ich den Auftritt als alles andere als positiv in Erinnerung. Sowohl der Sound als auch die Qualität des Gesangs sind als absolut schlecht hängen geblieben. Ausgleichen durfte man das 2016, als eine echt gute Performance abgeliefert wurde. Mit dem Gedanken heute hier vor der Bühne versammelt, muss ich anmerken, dass wir wirklich Glück hatten dieses Wacken Open Air, denn bis auf die halbe Stunde am Mittwoch und die ca. 90 Minuten der Evakuierung (siehe Beitrag von Eluveitie) am gestrigen Tage ist uns Petrus/ Thor/ Taru/ Ra/ Zeus/ wer auch immer hold geblieben und hat nur dafür gesorgt, dass der Boden gerade so feucht ist, dass es nicht bei jedem Circle Pit staubt.  

Qualitativ passt jeder Ton und auch das Mixing ist dieses Jahr (auch bei Bullet For My Valentine) absolut perfekt. Spätestens mit 4 Words (To Choke Upon) ist auch der letzte Metalhead erwacht und schüttelt den Kopf, während wieder mal vor der Bühne eine waschechte Wall Of Death entsteht. Natürlich (soweit wir wissen) ohne wirkliche Verletzte – doch dazu im Polizeibericht später mehr. Stark fällt auf, dass der musikalische Fokus sehr auf dem Bass liegt, was Tracks wie Scream Aim Fire, You Want A Battle? (Here’s A War) und Your Betrayal total guttut. Auch wenn nur wenige Bands eine Zugabe auf einem Festival spielen, war klar, dass man auf Tears Don’t Fall und Waking The Demon nicht verzichten kann und, mal ehrlich, auch nicht darf. Am überzeugendsten ist für mich der Opener von Your Betrayal gewesen, denn hier baut die Band (bewusst?) einen Spannungsbogen, um das Publikum ein paar Minuten feiern zu lassen. Genau so gehört sich das!  

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