Crossplane – High Speed Operation

„Ein musikalisches Muscle-Car“

Artist: Crossplane

Album: High Speed Operation

Spiellänge: 23:02 Minuten

Genre: Rock’n’Roll

Release: 01.07.2011 (D)

Label: Eigenregie

Link: www.myspace.de/crossplane

Klingt wie: Motörhead und Kyuss

Bandmitglieder:

Gesang, Gitarre – Marcel
Zweite Gitarre – Alex
Bassgitarre – Dirk
Schlagzeug – Hermann

Tracklist:

  1. No Win Situation
  2. In My Veins
  3. Real Life
  4. The One I Believe
  5. Stop The Bullet
  6. Is It Me
  7. Bones

crossplane_high_speed_operation_cover
Der Pott hat noch immer eine Menge zu bieten. Der beste Beweis dafür ist Crossplane. Einige bekannte Namen sollten hier erwähnt werden. Allen voran der Sänger und Gitarrist Marcel, der im aktuellen LineUp von Onkel Tom Angelripper mitmischt. Ein weiterer großer Name ist z.B. Andy (Ramonstars). Die in Eigenregie produzierte Scheibe macht einen herrlichen Druck, was ich euch jetzt näher bringen will.

Schon mit der No Win Situation greift eine Gitarre auf mich zu, die ich so lange nicht hörte. Die Stimme von Sänger Marcel macht den Eindruck eines Whisky trinkenden Feiermannes, der ordentlich getankt hat und jetzt voller Rotz und Rhythmus auf die Menschheit losgelassen wird. Der Sound geht sofort ins Blut und ich werde ihn nicht mehr los. Harte, gute Riffs und und klasse Instrumente hämmern mir um die Ohren. Allein der erste Song ist wahnsinn und ich bin schon jetzt total auf der Seite der „Ruhrpottler“.

Im Folgenden wird die Geschwindigkeit angezogen und der Druck weiter erhöht. Es scheint fast, als wenn bei In My Veins in den nächsten Gang geschaltet wurde. Teilweise sehr Thrash-lastige Klänge dominieren den Song, was eine unvorstellbar gute Abwechslung darstellt. Diese Steigerung zieht sich auch durch den dritten und vierten Song. Es wirkt, als sei die Scheibe ein Muscle-Car der Staaten, das über unzählige Power und immer mehr Gänge verfügt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Jungs das hammerharte Tempo die ganze Zeit über aufrecht erhalten können.

Im Track The One I Believe wird dann gehörig Tempo herausgenommen und die dunkle, fast kratzende Stimme des Sängers erinnert mich noch mehr an Motörhead als sowieso schon.

Fazit: Absoluter Hammersound, der von Abwechslung geprägt ist. Mit dieser Eigenproduktion haben die Jungs von Crossplane eine wahnsinns Scheibe auf den Markt geworfen. Ich bin völlig hin und weg von der Platte und hoffe, dass diese nicht die einzige bleibt. Anspieltipps: No Win Situation, Stop The Bullet & In My Veins
Tim F.
8
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