DOUX: Album am 22.3. und nominiert für den Berlin Music Award

Doux – Schon vor Veröffentlichung ihres Debüts mit dem Berlin Music Award nominiert, das Nu–Metal ft. Trap Beats – Album presents der Frankfurter erscheint am 22.3.

Schwere Riffs feat. kopfnicka Trap-Beats auf treibende Drums die die Hörer direkt in die Musik reinziehen und nicht mehr loslassen. Sänger Mert brüllt dazu hart angefuckt ins Mic. Seine VocalsSkills decken eine überragende Vielseitigkeit, aus sich die Seele aus Leib schreien und sachtem Gesang bis hin zu hartem Strassen Trap/Rap, ab. Kassetten und Walkman Flair à la 1999. Eben nur brandaktuell.

Schon vor ihrer Live-Premiere wurden die Newcomer aus Frankfurt 2018 mit ihrem ersten Musikvideo, Over, für die Berlin Music Awards nominiert. Motiviert von diesem Achtungserfolg hat das Quartett alle Energie ins erste Album mit Namen presents gesteckt. Es erscheint am 22.03.2019 bei Bleeding Nose Records.

Alle Bandmitglieder haben bereits jahrelange Erfahrung im Musikgeschäft. Da wäre Frontmann Mert – in der Szene als Sänger der inzwischen aufgelösten Hardcore-Band The Green River Burial bekannt. Entsprechend handeln einige seiner Lyrics von Untergrund-Erfahrungen, negativer Energie und Verrat. Andere wiederum brechen gerade mit genretypischen Outlaw-Klischees. Dabei überlassen Doux die konkrete Ausdeutung der Texte dem Hörer. So auch in Over: „like a scratch that you left on my skin/bring demise when you shoot me“.

Hintergründig erscheint auch der Bandname: Doux, gesprochen wie geschrieben (also Dux). Ursprünglich entstammt das Wort aus dem Französischen, meint „süß, sanft oder lieblich“. Unpassend für eine Metalband? Auf den ersten Blick vielleicht. Ex-Hardcore-Shouter Mert, über und über tätowiert, schüttelt den Kopf: „Wir sind alle vier ganz lieb! Wir machen nur unheilig-böse Musik und schreien viel…“ Knuddel-Schafe im Wolfspelz also? Nein. Das hieße ja berechenbar zu sein. Ein wenig Geheimniskrämerei um den Big-Bang gehört zum Biz nun mal dazu. Es schadet nie, ein Überraschungs- Ass aus dem Ärmel zu ziehen.

So verraten die vier Vollblut-Musiker derzeit nicht, wann sie live gehen werden. Auch über ihre Show wollen sie sich noch nicht äußern. Nur soviel Information rückt Mert heraus: „Am meisten freue ich mich, wieder mit Hardcore-Bands die Bühne zu teilen. Schonen werden wir uns nicht, im Gegenteil!“ Dabei schielt das Frankfurter Kollektiv bereits in Richtung der großen Festivals – schließlich ist das Leben erst perfekt, wenn die Bude brennt. Und zwar lichterloh.

Dabei sollte ihnen helfen, dass Over, das erste von fünf Musikvideos, bereits für die Berlin Music Video Awards 2018 nominiert war. Der Frankfurter Autor und Regisseur Alexander Frank drehte das Video mit großem personellem Aufwand an nur einem Tag in der Kunsthalle Mainz. Auch das zweite Video 68 entstand unter der Regie Franks.

Dass sie auch musikalisch einige Stangen Zündhölzer eingepackt haben, belegen Doux mit ihrem Debütalbum. Die Songs leben von schweren Riffs und modernen Trap-Beats auf fetten Drums. Sänger Mert brüllt dazu hart angefuckt ins Mic. Seine Skills decken eine phänomenale Vielseitigkeit im Stil von Slipknot-Shouter Corey Taylor bis hin zu Limp-Bizkit-Rap ab. Ein Flashback in die Hochzeit des Nu Metals? Ja, genau das ist es – nur eben brandaktuell produziert.

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