Viral

“Henry Joost und Ariel Schulman ziehen die Seuche förmlich an!“

Filmtitel: Viral

Sprachen: Deutsch, Englisch

Untertitel: Deutsch

Laufzeit: ca 82 Minuten

Genre: Horror, Sci-Fi, Thriller

Release: 21.07.2017

Regie: Henry Joost, Ariel Schulman

Link: http://capelight.de/viral

Produktion: Capelight Pictures

Schauspieler:

Emma Drakeford – Sofia Black D’Elia
Stacey Drakeford– Analeigh Tipton
Evan Klein – Travis Tope
Michael Drakeford – Michael Kelly
CJ – Machine Gun Kelly
Mr. Toomey – John Cothran Jr.
Bill– Stoney Westmoreland
Gracie Lemay– Linzie Gray
Mrs. Tommey – Judyann Elder
Gangly Kid – Philip Labes
Tara Dannelly – Brianne Howey
Hailey – Brit Kyle
CDC Investigator – Alexa Fischer
Party Jock – Brendon Eggertsen
CDC Agent – Matt Knudsen (I)
Blockade Soldier – Dean Neistat
Soldier – Paul Lacovara
Nest Hacker – Jay Hierson

Die beiden Schwestern Emma und Stacey wachsen als gewöhnliche Teenager in einer beschaulichen Kleinstadt auf. Ihren Schulalltag verfolgen sie mit einer Videokamera – und dokumentieren so von Beginn an die erschreckenden Ereignisse, die schon bald die gesamte Menschheit bedrohen. Weltweit bricht ein mysteriöser Virus aus: Wer befallen ist, stirbt einen grausamen Tod oder verwandelt sich in eine blutrünstige Bestie. Als sich die Epidemie unaufhaltsam verbreitet und die Stadt unter Quarantäne gestellt wird, müssen Emma und Stacey mit aller Kraft um ihr Überleben kämpfen …

Über Geschmack lässt sich ganz sicher streiten, denn jede Form von Diskussion ist in der Kunst erwünscht. Gleiches gilt für Viral. Braucht man noch einen Seuchenthriller, wo die Bestien drauf aus sind, die ganze Welt zu unterwandern? Natürlich, ansonsten würde eine ganze Sparte an Horrorstreifen nur noch auf Klassiker blicken... dass dachten sich auch Henry Joost und Ariel Schulman, die Regisseuren von Nerve und Paranormal Activity. Daher greifen sie erneut das Thema auf, erschaffen ihren ganz eigenen Endzeitthriller. Gruselig, ja, mit makaberen Szenen, aber kein Splatter, dass würde wohl auch gegen die Vorstellung der beiden Künstler sprechen. Ein offenes Ende hinterlässt hier oder da ein kleines Fragezeichen, was sicherlich nicht ungewollt ist. Ansonsten bleibt abschließend anzumerken, dass Viral als ein standesgemäßer Horrorstreifen versucht, den Konsumenten schnell zu fixiren. Handheld-Camera-Style hat seine Liebhaber und eben Verfechter, dass wird auch in zwanzig Jahren nicht anders sein. Falls wir eurer Interesse geweckt haben, schaut doch einfach mal rein und lasst euch in einen tödlichen Kampf ums Überleben ziehen.
Rene W.
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