Drone – Drone

“DRONE, Alter!“

Artist: Drone

Herkunft: Celle, Deutschland

Album: Drone

Spiellänge: 45:36 Minuten

Genre: Metal

Release: 25.04.2014

Label: Metalville

Link: http://www.dronemetal.com

Produktion: Institut für Wohlklangforschung, Hannover von Hannes Huke

Bandmitglieder:

Gesang – Moritz „Mutz“ Hempel
Gitarre – Marcelo Vasquez Rocha
Bass – Fabian Harms
Schlagzeug – Felix Hoffmeyer

Tracklist:

  1. Guilt
  2. The Reason
  3. Hammered, Fucked & Boozed
  4. Buried In Blue
  5. Into Darkness
  6. Hung And Over
  7. Rock’n’Rollercoaster
  8. How We Suffer
  9. Beatbox Within
  10. Carry Me Home
  11. Life Of Riley
  12. Out In The Rain

Drone - Drone

Es gibt viele Bands, das wissen wir… Aber viele Bands, die es nicht irgendwann in den Metal-Olymp schaffen, sind schnell wieder weg von der Bildfläche. Ein starkes Quartett aus Celle Rock-City zeigt dem Ganzen den großen Mittelfinger und bewährt sich nunmehr schon seit zehn Jahren auf den Bühnen dieser Welt. Ausgedehnte Touren und Shows nicht nur im europäischen Bereich sowie massig Liveerfahrung und eine starke Bühnenpräsenz zeichnen diese Band aus. Die Rede ist von der Band Drone, die am 25.04.14 ihr viertes Album mit dem selbst betitelten Namen Drone auf den Mark schmeisst. Mit dem Releasedatum startet ebenfalls die Hammered, Fucked And Boozed Tour 2014, auf der man sich von den Livequalitäten und der genialen Show überzeugen lassen kann.

Das Artwork des Albums ist schlicht gehalten. Dennoch eine coole Idee und gelungene Umsetzung. Zur Musik selbst ist zu sagen, dass es sich defintiv um eine Drone-Produktion handelt, allerdings mit so einigen genialen Passagen und Highlights!

In Guilt geht es mit cleanen Akustikgitarren los, dicht gefolgt von Drone-typischem Riffing, ballernden Drums und klasse Shouts sowie Clean Gesang. The Reason, Hammered, Fucked And Boozed und Buried In Blue gehen ebenfalls gut in die Offensive und lassen es kräftig rocken. Auch kleinere Soli-Einlagen werden gekonnt eingesetzt und lassen in der Kombination mit hymnenreichen Refrains das Album an keinem Punkt langweilig erscheinen.

Was mir neben dem ganzen Geholze extrem gut gefällt, sind die drei cleanen Songs Hung And Over, Life Of Riley und Out In The Rain, in denen Sänger, „Rüpel“ und Frontmann Mutz (Moritz Hempel) eine weitere Seite seiner musikalischen Fähigkeiten aufzeigt und das in einer rauchigen und sehr gefühlvollen Art. Topp!

Leichte Anwandlungen von Glam und Rock sind z.B. in Songs wie Rock’n’Rollercoaster und Carry Me Home herauszuhören, was den vier Metallern aus Celle ganz gut steht. Gepaart mit ihrem traditionellen Sexmetal-Style werden Songs wie How We Suffer, Beatbox Within und Into Darkness einen gnadenlos um die Ohren geballert. Drone bleiben sich treu und schauen gern einmal über den Tellerrand hinaus.

Fazit: Das vierte und gleichnamige Album Drone ist extrem gelungen und zeigt mehr als deutlich, dass der musikalische Hintergrund der vier Musiker gereift und gefestigt ist. Keine überzogene Produktion, keine unnötigen Spielerein und das Ziel, sich selbst treu zu bleiben, scheint für diese Formation der richtige Weg zu sein. Auch wenn dieser Weg steiniger ist, so können sie drauf scheißen. Ich hätte gern mehr solche Bands! Ehrliche Musik gepaart mit viel Power und Selbstbewusstsein lassen die Punktzahl schnell ansteigen. Songwriting und Produktion sind mehr als überzeugend und somit eine absolute Kaufempfehlung! Desweiteren muss man sich die eine oder andere Liveshow einfach mal geben, denn hier bekommt man viel geboten! Gern weiter so und auf zehn weitere Jahre DRONE!

Anspieltipps: Hung And Over, Hammered, Fucked And Boozed und Carry Me Home
Raiko R.
9.5
9.5
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