Dvne – Omega Severer (EP)

Metal aus Loch Ness

Artist: Dvne

Herkunft: Edinburgh, Schottland

Album: Omega Severer (EP)

Spiellänge: 17:26 Minuten

Genre: Progressive Metal

Release: 11.11.2020

Label: Metal Blade Records

Link: https://www.facebook.com/DvneUK/

Bandmitglieder:

Gesang, Gitarre, Keyboard – Victor Vicart
Gitarre und Backgroundgesang – Daniel Barter
Bassgitarre – Greg Armstrong
Keyboard – Evelyn May
Schlagzeug – Dudley Tait

Tracklist:

  1. Omega Severer
  2. Of Blade and Carapace

Dvne veröffentlichen ihr viertes Werk Omega Severer und setzen auch hier die Messlatte sehr hoch an. Die älteren Werke werden als Vorlage genommen und darauf baut die Band komplett auf. Der für Dvne klassische progressive Stil kommt unglaublich gut durch, wirkt als Multileitfaden für die gesamten veröffentlichten Werke.

Beide Songs können für sich stehen und benötigen sich nicht gegenseitig, um das Werk zu vervollständigen. Der Aufbau der Tracks ist nahezu identisch: ruhiger Anfang, langsame Steigerung, häufiger Wechsel zwischen schnell aggressiv und ruhig, melodisch und gefühlvoll. Die dadurch geschaffene Stimmung ist phänomenal und könnte genauso als Filmmusik verwendet werden, sofern man Screams in Filmen einbauen kann und möchte – ein Krieg mit einer parallel dazu laufenden Liebesromanze wäre die perfekte Kombination für die Tracks.

Wer auch auf technisch anspruchsvolle Rhythmen und Melodien steht, kommt hier ebenfalls auf seine Kosten, genauso wie Sikth-Fans. Wer die Schotten nicht ehrt, hat keine Ahnung von Komposition – meiner Meinung nach das beste Dvne Album bis dato. Teils komplizierte Rhythmen werden von gegenläufigen Melodien umspielt – faszinierend. In diesem Zuge ist die stimmliche Vertonung noch zu erwähnen. Die Sänger Daniel Barter und Victor Vicart feuern ein Inferno auf einen los, welches sich durch plötzliche Sprünge zu einem stimmlichen Irrgarten aufbaut, dem schwer zu folgen ist.

Dvne – Omega Severer (EP)
Fazit
Das Album ist von vorne bis hinten unglaublich gut durchstrukturiert und überzeugt durch seine technische Überlegenheit in Bezug zu den alten Alben.

Anspieltipp: Omega Severer
Paul M.
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