Dying Gorgeous Lies – The Hunter And The Prey

Das Ende der Welt ist zum Greifen nah

Artist: Dying Gorgeous Lies

Herkunft: Kulmbach, Deutschland

Album: The Hunter And The Prey

Spiellänge: 44:37 Minuten

Genre: Heavy Metal, Thrash Metal

Release: 22.03.2019

Label: Massacre Records

Link: https://www.dying-gorgeous-lies.de/

Bandmitglieder:

Gesang – Lisa „Liz Gorgeous“ Minet
Gitarre – Marcel Völkel
Bassgitarre – Sascha „Buzz’D Joe“ Schulze
Keyboard – Jay´na D.
Schlagzeug – Stephan „J.J.“ Straubinger

Tracklist:

  1. From The Ashes / Hellfire
  2. We Are The Apocalypse
  3. Revolution Day
  4. …And As The Bomb Fall
  5. Fatal Craving
  6. New World Order
  7. Ancient Tales
  8. Beast Mode
  9. Greetings From Aleppo
  10. Sweet Taste Of Lies

Nach zwei erfolgreich veröffentlichten Alben und einer EP, sowie personellem Wechsel im Line-Up, gibt es etwas Neues aus dem Hause Dying Gorgeous Lies. Im März veröffentlichte das Quintett um Frontfrau Liz Gorgeous sein neues Album The Hunter And The Prey und erzählt die Geschichte der vorherigen Alben weiter, da man jetzt im Jahre 2079 ist.
Das ganze Album ist unter der Fahne von Massacre Records veröffentlicht worden. Auch durch den Wechsel im Line-Up sollte auf dem neuen Silberling eine Weiterentwicklung zu finden sein. Doch da lassen wir uns mal direkt überraschen.

Schon das Intro im Opener From The Ashes / Hellfire zeigt mit kurzem epischem Sound, dass das Ende der Welt naht. Im Übergang wird einmal am Bass herumgezupft und Sängerin Liz Gorgeous stößt einen markerschütternden Schrei aus.
Direkt fällt auf, dass von den Riffs sowie von Bass und Schlagzeug eine ziemliche Aggressivität in die Songs einfließt, aber dennoch sehr viele melodiöse und eingängige Parts bereitgehalten werden. So auch bei dem Titel We Are The Apokalypse.
Liz Gorgeous hat eine ziemlich geniale Stimme. Sowohl aggressiv als auch kraftvoll – so lässt sich das Ganze am besten beschreiben. Und nicht nur das, auch ihre Shouts haben eine Wahnsinns Kraft.
Sehr schön anzuhören ist der Track Fatal Craving, wo es mit ruhigen Basspassagen losgeht und dann in einen Part mit schnellen Riffs, starkem Gesang und einem melodiösen Anteil übergeht.
Sehr gut kommen die Gitarrensoli rüber, die sich in vielen der Tracks wiederfinden und das Ganze auch noch abrunden.
Man kann sagen, dass hier eine gute Mischung im Bereich der Abwechslung gefunden wurde, denn alleine die Mischung aus den melodiösen Parts und gleichzeitig ziemlich schnell gespielten Riffs kommt sehr gut an. Auch, dass der Bass oft eingesetzt wird, wie im Mittelteil des Songs New World Order. Und natürlich darf der Gesang nicht vernachlässigt werden, der noch mal ein Augenmerk bei dieser Scheibe darstellt.

Dying Gorgeous Lies – The Hunter And The Prey
Fazit
Mich haben Dying Gorgeous Lies mit ihrem dritten Langeisen The Hunter And The Prey überzeugt. Auch wenn ich gestehen muss, die ersten Scheiben nicht gehört zu haben, sage ich einfach mal blind, dass die Band sich weiterentwickelt hat. Der Gitarrensound ist sehr solide und der Gesang ist auch ein Ohrenschmaus. Hörer, die eine Mischung aus Thrash und Heavy Metal bevorzugen, sollten hier auf jeden Fall ein Ohr riskieren.

Anspieltipps: We Are The Apocalypse, Fatal Craving und Beast Mode
Stefan S.
8
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Pro
Contra
8
Punkte
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