Evil Riot – Wasteland

“Spacemetal aus Hamburg!“

Artist: Evil Riot

Herkunft: Hamburg, Deutschland

Album: Wasteland

Spiellänge: 46:09 Minuten

Genre: Thrash Metal, Space Metal, Rock

Release: 14.05.2016

Label: recordJet/Soulfood

Link: http://www.evilriot.com

Produktion: Stage One Studios, Borgentreich von Andy Classen

Bandmitglieder:

Gesang – Dirk Weiss
Gitarre – Marco Steiner
Gitarre – Michael Schluseneck
Bassgitarre – Mike Döhring
Schlagzeug – Robin Thiele

Tracklist:

  1. Mankind
  2. Screener
  3. For Your Own Way
  4. Where I Belong
  5. Again
  6. Inside Of You
  7. Lunatic
  8. Face To Bear
  9. Ship Dwelling Thoughts
  10. Wasteland

Evil Riot - Wasteland

Die fünf Metaller aus Hamburg haben sich 2014 zusammengefunden und am 14.05.2016 ihr Debüt herausgebracht. Keine unbeschriebenen Blätter findet man hier vor und so sind die Musiker von Evil Riot teilweise schon bei anderen größeren Bands wie Endhammer, Warpath oder Richthofen aktiv gewesen. Mit zehn Tracks und knapp 46 Minuten präsentiert sich ihr Debüt Wasteland solide und doch speziell. Grooviger Metal gepaart mit einem doch sehr eigenen „spacigen“ Gitarrensound fällt gleich beim ersten Titel Mankind auf. Man ist kurz irritiert, jedoch passt es gut ins Konzept, wenn man sich drauf einlässt.

Screener und For Your Own Way folgen und ich muss sagen, dass das Songwriting und Dirk Weiss an den Vocals gar nicht mal so schlecht ist. Coole Gitarrenriffs und Refrains zum Mitsingen sind auf Where I Belong und Again ebenfalls ausreichend zu finden. Und ja, ich stelle mir die Frage, ob die Spacegitarre wirklich sein muss, aber sie ist sicherlich ein sehr eigenständiges Merkmal. Roh und brachial im Sound geht es mit Inside Of You und Lunatic weiter und es rockt doch schon ziemlich auf der Scheibe! Sehr spacig im Riffing startet Face To Bear, bevor das Interlude Ship Dwelling Thoughts den letzten Titel Wasteland einläutet. Ich finde die ganze Produktion gewöhnungsbedürftig, aber auf keinen Fall schlecht! Die Ideen werden konsequent umgesetzt und es ist sicherlich noch Luft nach oben. Für ein Debüt ganz akzeptabel, aber es sollte für weitere Veröffentlichungen noch etwas mehr Arbeit investiert werden. Vor allem auch das Konzept der Spacegitarre besser/zeitgemäßer umgesetzt werden.

Fazit: Evil Riot veröffentlichten ihr Debüt Wasteland im Mai 2016 und liefern einen interessanten Mix aus groovigen Gitarrenriffs, passenden Vocals und einem teilweise gewöhnungsbedürftigen Gitarrensound. Die Produktion selbst ist solide, strukturiert und hat diverse gute Momente. Auch wenn es ein Debüt ist, so muss man sich hier nicht verstecken, auch wenn sicherlich noch Luft nach oben ist. Da dürfen wir uns sicherlich auf kommende Produktionen freuen und sehr gespannt sein. Eigenständig ist es allemal und hat somit verdiente acht Punkte erreicht!

Anspieltipps: Lunatic, Mankind und Where I Belong
Raiko R.
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