Seek Irony – Tech N’Roll

“EDM und Rock können durchaus gut miteinander!“

Artist: Seek Irony

Herkunft: Austin, Texas, USA

Album: Techn’n’Roll

Spiellänge: 45:35 Minuten

Genre: Modern Rock, EDM

Release: 30.09.2016

Label: UDR

Link: http://www.seekirony.com/

Bandmitglieder:

Gesang – Kfir Govl
Gitarre – Alex „Sasha“ Campbell
Bass – Adam Donovan
Schlagzeug – Rom Govl

Tracklist:

  1. She
  2. Tech N’Roll
  3. Devil in Me
  4. Skin 2 Skin
  5. When You Lie
  6. Running Towards The End Of The World
  7. Low
  8. Peel Me Away
  9. Revolution Push
  10. Tragically Driven
  11. Head Above The Water

Dass es Crossovers zwischen diversen Musikgenres gibt, ist ja bei weitem nichts Neues. Dennoch kommt hier und dort eine Band daher, die einen musikalischen Mix produziert, der einfach einen Tick besser ist, als das, was man sonst so gewohnt ist. Seek Irony sind jetzt keine Band, die ich als solche einstufen würde, aber immerhin machen die US-Amerikaner wohl ganz vernüfntige Musik. Mit ihrem Debut Tech N‘ Roll gibt es eine Mischung aus EDM und Modern Rock auf die Ohren, also Tanzmusik und Rock. Problem bei der Geschichte ist lediglich, dass sie weder die ersten noch die letzten sind, die ebendieses versuchen. Vor nicht all zu langer Zeit erschien zum Beispiel neue Musik von Black Veil Brides Fronter Andy Biersack oder auch bekannt durch sein Soloprojekt Andy Black und eben jener hat genau die gleiche Mischung präsentiert, nur besser. Dazu kommen zig andere Bands und ich würde gar behaupten, dass selbst Cover-Künstler wie zum Beispiel Leo Moracchioli einen besseren Mix aus Pop, EDM und Rock hinbekommen als es bei Seek Irony der Fall ist.

Es sei aber auch dazu gesagt, dass Seek Irony jetzt keine kompletten Luschen sind und nichts können. Tech N‘ Roll klingt sehr bodenständig, ist gut gemixt und bringt mit 45 Minuten Spiellänge und elf Songs auch einiges an Unterhaltung mit sich. Es ist musikalische Vielfalt vorhanden, wo man teilweise an Avatar und Limp Bizkit denken muss oder gar an Altmeister Rob Zombie und noch so ein paar Inspirationen. Manchmal dominiert die Tanzmusik, andere Male bekommt man eine harte Drumsession auf die Ohren und das Ganze wird stets von eingängigen Riffs begleitet, die dem Werk die nötige Härte geben. Einige der EDM-Parts geben der Musik die nötige Fülle, um nicht ganz in Vergessenheit zu geraten und liefern angenehme Abwechslung.

Fazit: Alles in allem ist Seek Irony nichts Besonderes, aber auch keine Nullnummer. Wer auf moderne Rockmusik gepolt ist, kann sich zumindest eine Hörprobe gönnen. So einige Electronic-Einflüsse setzen sehr nette Akzente in der Musik der Amerikaner, die dem Album trotz viel Nichtssagen ein wenig Charakter verleihen.

Anspieltipps: Peel Me Away
Lennart L.
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