Franklin Zoo – Red Skies

“Rockig, rotzig, gut!“

Artist: Franklin Zoo

Herkunft: Kopenhagen, Dänemark

Album: Red Skies

Spiellänge: 44:48 Minuten

Genre: Rock

Release: 28.08.2016

Label: Target Group

Link: http://www.franklinzoo.dk/

Bandmitglieder:

Gesang – Rasmus Revsbech
Gitarre – Søren Dabros
Gitarre – Daniel Hecht
Bassgitarre – Anders Rune Hansen
Schlagzeug – Lars Bahr

Tracklist:

  1. Never Caught
  2. No One’s Slave
  3. Burning Man
  4. Red Skies
  5. It’s Not Me
  6. Tangled Pain
  7. Face Down
  8. Cold

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Aus dem schönen Lande Dänemark kommt das Quintett Franklin Zoo, das sich dem klassischen Rock verschrieben hat und im August diesen Jahres stolz seinen Silberling Red Skies unter der Fahne von Target Group auf den Markt gebracht hat. Mit dieser Scheibe wollen sie sich weiter in die Herzen Rockfans spielen.

Das Quninett um Franklin Zoo hat sich laut einigen Seiten, auf denen ich recherchiert habe, den Stil einiger Bands abgeschaut. Dennoch ist es umso besser, dass sie ihr eingenes Ding gefunden haben.

Sänger Rasmus Revsbech zeigt auf dem neuen Silberling Red Skies, was er auf dem Kasten hat. Er verziert die Scheibe mit einer ziemlich markanten, rauen und zudem rotzigen Stimme und man fühlt sich schon eher in den Stoner Rock-Bereich versetzt.

Super auch die Arbeit an den Klampfen, die Gitarrenriffs sind abwechslungsreich und verändern oftmals ihren Stil. Sehr schön lassen sich auch die Gitarrensoli anhören, die noch mal einen kleinen Pluspunkt auf der Scheibe darstellen.

Auch Bassist Anders Rune Hansen kommt nicht zu kurz. Ab und an hat man das Gefühl, dass der Bass in vielen der Songs schlechter zur Geltung kommt, doch lauscht man dann zum Beispiel dem Track Face Down, klingt es dann schon ganz schnell ganz anders .

Produktionstechnisch kommt die ganze Platte unheimlich gut herüber, denn es ist alles passend und klingt – alleine schon weil der Gesang gut in Szene gesetzt wurde – schön rockig-rotzig.

Fazit: Die Dänen Franklin Zoo beweisen eindeutig auf ihrer neuen Scheibe Red Skies, dass sie das Zeug zu was Großem haben. Der Sound ist schön rotzig, groovig und macht zudem beim Hören unheimlichen Spaß. Das Ganze klingt mir zum Teil schon etwas eher wie Stoner Rock, aber da gibt es nicht viel dran auszusetzen. Einziges Manko ist eventuell, dass die Scheibe erst einmal braucht bis sie richtig zieht und es fehlen leider so Akzente, die sofort herausstechen und zeigen, um welche Band es sich handelt. Trotzdem: Antesten ist ein absolutes Muss für alle Fans aus dem Rockbereich.

Anspieltipps: No One's Slave, Red Skies und Face Down
Stefan S.
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