Grand Magus (Bonus) 2020 – Metal Festival Alliance Livestream 2020

Konzertmitschnitt vom Summer Breeze 2019

Eventname: Metal Festival Alliance Livestream 2020

Band: Grand Magus

Ort: Online (Alcatraz Festival, ARTmania Festival, Bloodstock Festival, Brutal Assault, Dynamo Metalfest, Into The Grave, Leyendas Del Rock, MetalDays, Midgardsblot, Motocultor Festival, Party.San Metal Open Air, Resurrection Fest und Summer Breeze)

Datum: 2020 / Bonus – Summer Breeze 2019

Genres: Heavy Metal

Setliste:

  1. I, The Jury
  2. Sword Of The Ocean
  3. Dawn Of Fire
  4. Untamed
  5. Steel Versus Steel
  6. Ravens Guide Our Way
  7. Kingslayer
  8. Iron Will
  9. Like The Oar Strikes The Water
  10. Hammer Of The North

Das Metal Festival Alliance Livestream 2020 läuft den ersten Tag und es gibt neben dem Livestream auch elf Konzertmitschnitte, die parallel dazu konsumiert werden können. Wer am Freitag eine Show im Livestream verpasst haben sollte, kann diese ab Samstag innerhalb von 48 Stunden nachholen. Gleiches gilt für die anderen beiden Tage. Eine nette Möglichkeit, voll auf seine Kosten zu kommen! Mein Wochenende beginnt mit Grand Magus, die ich seit Jahren wirklich schätze. Einfacher Heavy Metal mit stampfenden Riffs und eingängigen Refrains bleibt immer schnell im Ohr und hinterlässt gute Laune. Da, wo Manowar nicht mehr hinkamen, greifen die Schweden den Faden unverblümt auf.

Die Aufnahme lässt keine Wünsche übrig. Der Sound, der auf dem Summer Breeze eingefangen wurde, macht gewaltig, was her, radiert jedoch nicht das Livefeeling. Auf der T-Stage spielen sich Janne „JB“ Christoffersson an der Gitarre und Bassist Mats Fox Hedén Skinne die Finger wund. Während Ludwig Witt, der 2012 zur Gruppe gestoßen war, die Fälle gerbt. Stücke wie Sword Of The Ocean oder Dawn Of Fire brechen schnell das dünne Eis. Steel Versus Steel geht auch einfach immer. Mit Grand Magus wird ein eingefleischter Heavy Metal Fan im Handumdrehen warm. Dass viele der Band noch nicht hinterherlaufen, kann man nur bedingt verstehen. Gut, live verlieren sie auf großen Bühnen schneller die Dynamik, da sie nur als Trio agieren und an ihren Positionen durch die Mikrofone gebunden sind. Große Power Parts auf den Brettern bleiben da aus, die Riffs aus den Boxen krachen umso mehr. Im Verlauf warten noch Kingslayer und Iron Will, bis es mit Like The Oar Strikes The Water und Hammer Of The North im Finale mündet. Mein erstes Fazit: Die gut produzierte Konzertaufnahmen bereichern ein jedes Streamevent. Bei mir lief das gut 57 Minuten lange Set sogar zweimal durch!