Hank von Hell – Dead

Das zweite Soloalbum des ex-Turbonegro Sängers

Artist: Hank von Hell

Herkunft: Norwegen

Album: Dead

Spiellänge: 39:18 Minuten

Genre: Rock, Punk Rock

Release: 15.06.2020

Label: Sony Music Entertainment / Columbia Records

Link: http://hankvonhell.com

Bandmitglieder:

Gesang – Hank von Hell
Gitarre – Jones Kelly II
Bassgitarre – Jean Genus
Mr.O

Special Guests:
Bassgitarre – Cone McCaslin (Sum 41)
Gitarre – Dave Baksh (Sum 41)
Sprecher – Frankie Loyal
Gesang – Guernica Mancini (Thundermother)

Tracklist:

  1. Ad Conteram Incantatores
  2. Dead
  3. Danger Danger!
  4. Blackened Eyes
  5. Disco
  6. Crown
  7. Radio Show
  8. Video Et Taceo (Interlude)
  9. Velvet Hell
  10. Forever Animal
  11. Am I Wrong
  12. 13 In 1
  13. Requiem For An Emperor

Der ex-Turbonegro Sänger hat sich, nach einer längeren Pause, 2018 mit seinem Solodebüt Egomania musikalisch zurückgemeldet. Jetzt steht mit Dead die zweite Platte an, für die sich Hans Erik Dyvik Husby alias Hank von Hell einiges vorgenommen hat. Die Idee zu diesem Album entstand, als er im letzten Jahr in einer kreativen und hektischen Stimmung war. Er verwandelte im Grunde jede einzelne dunkle Periode seines Lebens in Musik. In Zusammenarbeit mit Tom Dalgety, zu dessen Vita Prequelle von Ghost, Rammstein von Rammstein, Sorceress von Opeth und viele andere gehören, sind die drei Titel (Blackened Eyes, Forever Animal, Disco) entstanden. Zudem hat Hank von Hell diverse weitere illustre musikalische Gäste für sein Projekt gewinnen können. Mit Cone McCaslin und Dave Baksh konnte er zwei Sum 41 Protagonisten für die Single-Auskopplung Radio Shadow gewinnen und in Crown singt der norwegische Rocker im Duett mit Thundermother Sängerin Guernica Mancini. Einen weiteren Wunsch konnte sich Hank von Hell mit einem Sprecher aus dem Off erfüllen. Der Schauspieler Frankie Loyal (Mayans MC) führt mit seiner markanten Stimme als Erzähler durch das Album.

Mit der einführenden Erzählung in Ad Conteram Incantatores eröffnet Hank von Hell sein zweites Soloalbum. Dead, der zweite Titel und der erste Song der neuen Scheibe, ist sogleich namensgebend für das Album. Der Gesang variiert von klar bis rau, ist aber meist gut verständlich. In Disco erleben die Beats der 80er-Jahre ein Revival. Diese Töne waren zuerst irritierend, fügten sich dann aber doch gut in den Gesamteindruck. Auch das hierzu veröffentlichte Musikvideo greift sowohl den Stil als auch die Bildqualität, der Videos der 80er-Jahre auf. Das kraftvolle Duett von Hank von Hell und Guernica Mancini macht Crown zu einem unbedingten Anspieltipp. Einen eingängigen Refrain zum laut Mitsingen gibt es unter anderem in Am I Wrong. Die 13 Tracks des Albums sind dynamisch und energiegeladen vom ersten bis zum letzten Ton.

Hank von Hell – Dead
Fazit
Das zweite Soloalbum von Hank von Hell ist mit 39:18 Minuten Spielzeit knapp fünf Minuten länger als das Debüt. Dabei überzeugt Dead mit sattem Sound und musikalischer Vielseitigkeit. Vom ABBA-Feeling in Disco bis zum rauen Punkrock in Radio Shadow ist dieses Album vollgepackt mit jeder Menge Rock-Power.

Anspieltipps: Dead, Crown und Am I Wrong
Lars T.
7.5
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4.8
7.5
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