In Flames: Frontmann Anders Fridén sieht schwarz für die Sommerfestivals 2021

Optimismus geht definitiv anders

Nachdem die immer noch anhaltende Corona-Pandemie schon 2020 die gesamte Veranstaltungsbranche lahmgelegt hat und zur Absage aller Sommerfestivals führte, äußerte sich der In Flames Fronter Anders Fridén in einem Interview zur 20th Anniversary Edition von Clayman mit Kaaos TV nicht gerade optimistisch für die kommende Festivalsaison.

„Wir haben keinen festen Termin, wann wir für unsere Livekonzerte auf die Bühne zurückkehren können. Wenn wir zumindest ein Datum hätten, wo die Verantwortlichen sagen, Okay, ab 1. Januar könnt ihr wieder durchstarten. Aber unsere gesamte Branche ist fast komplett auf Eis gelegt. Jeder, der für uns und um uns herum arbeitet – Agenten, Leute, die auf der Bühne arbeiten – ich meine, natürlich ist jeder davon betroffen. Und es ist nicht so einfach, diese Maschine sofort von null auf hundert zu starten. Und ich glaube nicht, dass Politiker das erkennen. Es ist nicht so, als könnten wir eine Gitarre nehmen und eine Show spielen. Es ist nicht so einfach, besonders für eine Tourband unserer Größe. Ich glaube auch nicht, dass es im nächsten Sommer Festivals geben wird. Ich denke, die Festivalveranstalter und -organisatoren behaupten noch immer, dass es sie dann wieder geben wird, aber ich glaube nicht, dass dann schon wieder so viele Menschen an einem Ort sein dürfen. Es ist irgendwie traurig, wenn du darüber nachdenkst.“

Mit solchen Vorhersagen macht der Göteborger Sänger sich bestimmt nicht nur Freunde und auch wenn man ihm nicht gerne widerspricht, wir hoffen in dem Fall, dass er nicht Recht behält.

Das komplette Interview gibt es hier:

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