“Atmosphärische Kälte gepaart mit Finsternis“

Artist: Kalmen

Herkunft: Dresden, Deutschland

Album: Course Hex

Spiellänge: 43:48 Minuten

Genre: Psychedellic Doom Metal, Black Metal

Release: 03.08.2015

Label: Eigenproduktion

Link: https://www.facebook.com/Kalmen.doom

Bandmitglieder:

Gitarre und Gesang – Thomas
Gitarre – Jana
Bassgitarre und Gesang – Marc
Schlagzeug – Steve

Tracklist:

  1. Sol Devina
  2. Gizeh
  3. My Soul Is Black
  4. Katharseas
  5. Naitrider
  6. Outro

Das junge Quartett Kalmen wirbelt seit seiner Gründung im Jahr 2009 einen eisigen Wind im Underground auf. Die Band aus Dresden hat sich dem Psychedelic Doom/Black Metal verschrieben und brachte im Jahr 2015 nach einer erfolgreichen Demo in Eigenregie ihren ersten Silberling namens Course Hex auf den Markt.

Es ist schon einmal bemerkenswert, dass bis auf das Outro alle fünf Titel auf Course Hex eine Mindestlaufzeit von fünf Minuten haben. Der Opener Sol Devina spiegelt zum größten Teil das gesamte Album wieder. Zu Beginn ist es vom Gitarrensound und Bass her sehr schleppend und monoton, bis dann nach knapp zwei Minuten das Tempo etwas angezogen und einiges an Atmosphäre eingebaut wird. Die beiden Sänger Thomas und Marc klingen, als wenn sie aus der Ferne her singen würden, setzen zum Teil rauere Stimmen und auch leichte Growls ein.

Musikalisch ist es von den Riffs  und auch vom Bass her eisig kalt gehalten und lässt dem Hörer an einigen Stellen einen eisigen Schauer über den Rücken laufen. Auch wird in manchen Parts gerne die härtere Gangart eingesetzt, bei der das Tempo nochmals etwas angezogen und mehr auf den Bass Bezug genommen wird. Schön zu hören ist das Ganze bei Katharseas.

Die Produktion fällt direkt und ungemein positiv auf, da man sich fühlt, als würde man im eisigen Wald, alleine bei dunkelster Nacht und in dichtem Nebel stehen. Ein richtiger Pluspunkt.

Kalmen - Course Hex
Fazit: Ich persönlich kann mich ja immer mehr mit dem Genre des Doom Metal anfreunden, und Bands wie Kalmen helfen mir dabei. Trotzdem es zum Teil doch sehr einseitig klingt, schafft es das Quartett mit einer starken Atmosphäre und, wie ich es ja schon beschrieben habe, einer Eiseskälte dem Hörer einen eisigen Schauer über den Rücken zu jagen. Es hat bei mir selber gute drei Anläufe gebraucht, bis ich der Platte ihr Können erst so richtig entlocken konnte, aber für den Anfang gar nicht mal so schlecht. Wer mal was anderes hören mag, als immer nur das gleiche Gedönse, sollte auf jeden Fall ein Ohr riskieren.

Anspieltipps: Sol Devina, Katharseas und Naitrider
Stefan S.7
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