Kite – Irradiance

Schweres doomiges Sludge Gemisch aus Norwegen

Artist: Kite

Herkunft: Oslo/Elverum/Jessheim, Norwegen

Album: Irradiance

Genre: Sludge

Spiellänge: 46:37 Minuten

Release: 27.03.2020

Label: Argonauta Records

Link: www.facebook.com/kitenorway

Bandmitglieder:

Gesang, Gitarre – Ronny Flissundet
Schlagzeug – Bjarne Ryen Berg
Bass, Gesang – Ole Christian Helstad

Gastmusiker

Moog (Track 1, 5, 6) – Ole Ulvik Rokseth
Hintergrundgesang (Track 2) – Ole Alexander Lislerud

Tracklist:

  1. Ghost Signal
  2. The Dweller
  3. Blood Calls Blood
  4. Morlock
  5. Irradiance
  6. Reveries
  7. Mistweaver

Noch ihrem Deal mit Argonauta Records veröffentlichte das Norwegische Sludge Metal Trio Kite am 27.03.2020 seinen ersten Longplayer beim angesehenen italienischen Label. Neben dem Download ist das Album als physischer Tonträger beim Label als silberfarbenes Vinyl erhältlich.

Irradiance ist nach ihrem Debüt The Hook, The Line, The Sinker von 2009 erst der zweite Longplayer des norwegischen Trios. Dazwischen folgte lediglich 2018 mit The All Penetrating Silence eine EP beim Label Sludgelord Records.

Also sehr wenig Auswurf, was die Band so produziert, sollte man meinen. Das ist dann nicht verwunderlich, wenn man weiß, dass die einzelnen Bandmembers in Bands wie Sâver, Dunderbeist oder Team Me unterwegs sind.

Kite berufen sich unter anderem auf Bands aus der Neunziger Post Hardcore Szene wie Quicksand, Cave In, Deftones oder Breach. Diesen Sound aktualisierten sie quasi mit einer Mischung aus düsteren und erdrückenden Sludge. Dabei bleiben sie im Wesentlichen melodisch.

Irradiance ist ein dunkles und schweres Sludge Album geworden, welches auf der einen Seite mit einer tiefen doomigen Grundstimmung aufwarten kann, auf der anderen Seite in Fragmenten in den Songs hardcorelastigen Groove aufweisen kann. Die sehr schrille und recht hohe Stimme gibt den Songs noch einmal eine ganz besondere und unverwechselbare Note.

Die Songs, alle in einer beachtlichen Länge, walzen in epischer Breite vor sich hin. Der kürzeste Song hat dabei bereits beachtliche Länge von fünf Minuten.

Schwer, voller düsterer Riffs und dem halsbrecherischen Gekeife des Sängers entwickeln sich die Songs zu bösen Sludgemonstern, denen ein gewaltiger Groove zugrunde liegt.

An diesem Album der Norweger Kite dürfte jeder Genrefreund seine Freude haben.

Kite – Irradiance
Fazit
Lange brauchte es zwischen dem ersten und dem zweiten Album der Norweger Kite. Argonauta Records nahm das Trio unter die Labelfittiche und lies die Band mit Irradiance ein Album produzieren, welches nur so von Sludge Monster strotzt. Das Album kann mit einer tiefen doomigen Grundstimmung und hardcorelastigem Groove aufwarten. Genrespezifische Sludgelords unter den Hörern werden ihre Freude an Irradiance von Kite haben und sich von diesem Album bestrahlen lassen.

Anspieltipps: The Dweller, Morlock und Mistweawer
Juergen S.
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