Event: Kreator – Demonic Summer
Künstler: Warbringer, Rotting Christ, Kreator
Ort: Obertraubling, Airport
Datum: 21.07.2025
Genre: Black Metal, Thrash Metal
Besucher: ca. 1.200
Setlisten:
- 666
- P’unchaw Kachun- Tuta Kachun
- Fire, God And Fear
- Kata Ton Daimona Eaytoy
- Like Father, Like Son
- Elthe Kyrie
- Societas Satanas
- Grandis Spiritus Diavolos
- Ripping Corpse
- Extreme Aggression
- Riot Of Violence
- Betrayer
- People Of The Lie
- Total Death
- When The Sun Burns Red
- Renewal
- Love Us Or Hate Us
- Violent Revolution
- Enemy Of God
- Hail To The Hordes
- Hate Über Alles
- Satan Is Real
- Flag Of Hate
- Tormentor
Einen dämonischen Sommer feiern die Fans von Warbringer, Rotting Christ und Kreator im Airport in Obertraubling, das sich auch im Open-Air Gewand zeigt. Dämonischer Sommer – Demonic Summer – so der Name der Tour von Kreator, die sie, zusammen mit Rotting Christ und Warbringer in ausgewählte Clubs und Festivals führt. Der Montag gehört nun den Fans aus der Oberpfalz und natürlich allen drumherum, die auf Thrash bzw. Black Metal stehen.

Und das tun die 1.200 auch, definitiv. Leider verpassen wir die erste Vorband, Warbringer, die den Abend pünktlich um 19 Uhr im Airport eröffnen. Die US-Amerikaner aus Kalifornien, die sich 2004 erst unter dem Namen Onslaught zusammentaten, haben sich dem Old School Thrash Metal verschrieben und heizen den Fans in den ohnehin schon aufgeheizten Räumen eine halbe Stunde gut ein.
Ihnen machen es Rotting Christ nach, die ab 19:45 Uhr das Mikro schwingen und griechisches Black-Metal-Feeling unter den Fans verteilen, die sie begeistert feiern. Von so viel Begeisterung sichtlich angetan bedanken sich Sakis Tolis und seine Jungs auch immer wieder brav beim Publikum und feuern sie mit „Deutschland“-Rufen an. Der passende Sound, die teils mystischen, teils okkulten Texte und die nebelumhüllte Kulisse passen perfekt zu der Show von Rotting Christ, die mit Songs wie Fire, God And Fear, Like Father, Like Son, Elthe Kyrie oder Grandis Spiritus Diavolus überzeugen und damit eine gute Stunde gut die Venue füllen.
Die Pausen nutzt das Metalvolk immer gerne, um sich im Biergarten von außen oder von innen zu erfrischen oder um einfach mal der Hitze zu entfliehen. Dieser stellen sich die Fans aber wieder gerne, als der Headliner, Kreator, ab 21 Uhr die Bühne betritt.

Die Teutonen-Thrasher zeigen mal wieder, wo der Hammer hängt und dass sie es auch nach 41 Jahren immer noch in Sachen Thrash draufhaben. Sie nehmen das begeisterte Publikum, das von Anfang an an ihren Lippen hängt, mit auf eine Zeitreise durch die 80er-Jahre. Dabei dürfen Kracher wie Ripping Corpse, Extreme Aggression, Riot Of Violence, People Of The Lie, Total Death, Love Us Or Hate Us, Violent Revolution, Enemy Of God oder Flag Of Hate nicht fehlen. Es ist heiß und stickig. Die Menge gibt alles, mosht sich die Seele aus dem Leib und schickt einen Crowdsurfer nach dem anderen auf die Reise. Es wird gefeiert, Feuersäulen schießen hoch, Schnipsel regnen ins Publikum und Mille Petrozza und seine Band zeigen sich spielfreudig und energiegeladen. Genau so eben, wie man sie kennt. Ein wahres Thrash-Feuerwerk fackeln sie da ab, das sich über eineinhalb Stunden zieht und genauso blitzartig endet, wie es beginnt – mit schnellem Gitarrensound und harten Riffs.
Ein wirklich schweißtreibender, aber auch energiegeladener Abend. Kreator sind halt eine der Bands, die man sich, auch zum wiederholten Male, immer wieder gerne anschaut und die für den wahren, deutschen Thrash stehen! Und der lohnt sich einfach immer!










