Lost Legacy – In The Name Of Freedom

Der Elf-Jahres Rhythmus ist mehr als ausreichend

Artist: Lost Legacy

Herkunft: New York, USA

Album: In The Name Of Freedom

Spiellänge: 45:51 Minuten

Genre: Heavy Metal, Power Metal, NWOTHM

Release: 20.03.2020

Label: Pure Steel Records

Links: https://www.lostlegacyny.com/
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https://www.reverbnation.com/lostlegacy

Bandmitglieder:

Gesang – Dave Franco
Gitarre – Jorge Pulido
Gitarre – Scott Bennett
Bassgitarre – Jochen Wittlinger
Schlagzeug – AJ Spinelli

Gastmusiker:

Keyboard, Gitarre – Tom Tulotta (My Faith)
Klavier – Rick Chiarello (Rise To Glory)

Tracklist:

  1. Rise To Glory
  2. My Faith
  3. Front Line
  4. In The Name Of Freedom
  5. Take Me Away
  6. Enough Is Enough
  7. Will You Remember
  8. Rules Of Engagement

Heute liegt eine Scheibe auf dem Plattenteller von einer Band aus der New Yorker Bronx. 1998 gegründet, benötigte man elf Jahre, bis The Aftermath 2009 in den Plattenläden stand. Und was passiert im Jahre 2020? Genau, Lost Legacy veröffentlichen ihren Zweitling Namens In The Name Of Freedom bei 22 Jahren Bandgeschichte. Da kann man ja davon ausgehen, dass hier ein hoch ambitioniertes Werk, tief ausgefeilt und kreativ in den elf Jahren erschaffen wurde. Oder eventuell doch nicht?

Los geht es mit einem Intro und ein wenig Pianogeklimper. Kann man machen – muss man aber nicht. Es folgt ein Track Namens My Faith. Ja, hat man ganz sicher schon mal gehört, ist ganz nett im Hintergrund laufen zu lassen. Ansonsten ein Langweiler. Front Line macht genau so weiter. Hintergrundmusik, wo man nicht hinhören muss. Der Titeltrack ist auch nicht wirklich besser. Ganz gefälliges Gitarrenspiel, ansonsten sucht man nach dem Funken, der zünden könnte. Take Me Away denke ich mir auch gerade bei dem Ding. Polizeisirenen müssen wohl mal an den Anfang gestellt werden – man kommt ja aus der Bronx und das Klischee der „harten Kerle“ sollte ja bedient werden. Wer nach Abwechslung sucht oder irgendetwas, was im Gedächtnis bleiben könnte, wird auch hier nicht fündig. Enough Is Enough – da haben die Herren absolut recht. Es reicht mit Lost Legacy. Will You Remember? Nein, ganz bestimmt nicht. Wobei der Titel mit seinen harten Gitarrenriffs sich geringfügig vom Rest abhebt. Der Rausschmeißer Namens Rules Of Engagement löst bei mir reichlich Freude aus. Die Scheibe ist gleich überstanden. Neue Erkenntnisse gewinnt man hier auch nicht. Man spielt seinen Stiefel bis zum Ende halt runter.

Lost Legacy – In The Name Of Freedom
Fazit
Es ist halt möglich, mit sehr einfachen Mitteln ein Album zu produzieren. So landen derartige Produktionen auch bei uns. 22 Jahre Bandgeschichte und zwei Longplayer. Eine Hobbyband gibt sich die Ehre. Der einzige Wunsch ist, dass uns das dritte Werk 2031 hoffentlich erspart bleibt.

Anspieltipps: irgendeine Scheibe von Vicious Rumors – gleiches Genre, aber Klassen besser
Jürgen F.
3.5
Leser Bewertung3 Bewertungen
6.4
3.5
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