Magnum – The Serpent Rings

Das beste Album seit zehn Jahren

Artist: Magnum

Herkunft: Birmingham, England

Album: The Serpent Rings

Spiellänge: 59:00 Minuten

Genre: Rock, Melodic Rock

Release: 17.01.2019

Label: Steamhammer/SPV

Link: http://www.magnumonline.co.uk/

Bandmitglieder:

Gesang – Bob Catley
Gitarre – Tony Clarkin
Bassgitarre – Dennis Ward
Keyboard – Rick Benton
Schlagzeug – Lee Morris

Tracklist:

  1. Where Are You Eden?
  2. You Can’t Run Faster Than Bullets
  3. Madman Or Messiah
  4. The Archway Of Tears
  5. Not Forgiven
  6. The Serpent Rings
  7. House Of Kings
  8. The Great Unknown
  9. Man
  10. The Last One On Earth
  11. Crimson On The White Sand

Die fünf Briten sind einfach eine Bank, wenn es um konstante Releases geht. Quasi jedes zweite Jahr stehen Bob Catley und Co. mit einem neuen Album in den Startlöchern und bewegen sich nach über 40 Jahren immerzu auf höchstem Niveau. Wo der Vorgänger Lost On The Road To Eternety bereits mit knackigen Refrains, rockigen Riffs & epochalem Storytelling auf ganzer Linie begeistern konnte, knüpft The Serpent Rings, wenn auch mit kleinen Veränderungen, an. Warum sollte man es auch anders machen? – Clarkin weiß eben, wie es geht!

Los geht es mit Where Are You Eden?, einem für Magnum typischen Opener, der wie auch der Rest des Albums umfangend orchestriert ist und durch viele Tempowechsel zu überzeugen weiß. Doch auch You Can’t Run Faster Than Bullets macht keinen Halt und ertönt mit einem knackigen Riff, der direkt im Ohr bleibt!

Und so merkt man bereits nach zwei Songs, dass sie es wieder geschafft haben mit The Serpent Rings ein zeitloses Album zu veröffentlichen, welches trotz kleinerer Veränderungen alle Trademarks der Band mit sich bringt. Denn neben der personellen Veränderung am Bass, sind es in erster Linie die Texte, die sich in eine andere Richtung bewegt haben. Waren Magnum in der Vergangenheit fast ausschließlich dafür bekannt, ihrer Fantasie freien Lauf zu lassen, kümmert man sich 2020 textlich erstmals um Themen wie Personenkult oder um die Gier des Menschen und welchen Schaden er unserem Planeten dadurch zufügt. Doch neben Madman Or Messiah und Man, klingen The Serpent Rings und The Great Unknown genauso mystisch, verträumt und mitreißend, wie man es von den Engländern gewohnt ist.

Doch primär sind es für mich Stücke wie The Archway Of Tears und das etwas ruhigere The Last One On Earth, die es immer wieder schaffen, Gesang und Instrumente so ineinander verschmelzen zu lassen, dass es mich an all das erinnert was ich an dieser Band so sehr liebe! Und so wird das Meisterwerk dann auch nach knapp einer Stunde von dem brillanten, sich immer weiter aufbauenden Crimson On The White Sand, welches auf alte Magnum Tradition setzt, abgeschlossen.

Magnum – The Serpent Rings
Fazit
Magnum haben das Jahr mit einem melodischen, kraftvollen Album begonnen, welches für mich das beste Magnum Album des Jahrzehnts ist. Und das, obwohl die Briten noch nie etwas Schlechtes, geschweige denn auch nur Mittelmäßiges veröffentlicht haben!! Auf die nächsten 40 Jahre ?

Anspieltipps: The Archway Of Tears, Crimson On The White Sand, House Of Kings
Julian N.
9.5
Leser Bewertung32 Bewertungen
8
9.5
Punkte
Weitere Beiträge
Six Feet Under – Nightmares Of The Decomposed