Megaherz – Zombieland

“Kommerzielles Kalkül?“

Artist: Megaherz

Herkunft: Beispielort, Deutschland

Album: Zombieland

Spiellänge: 39:16 Minuten

Genre: Neue Deutsche Härte

Release: 24.10.2014

Label: Napalm Records

Link: https://www.facebook.com/OfficialMegaherz

Bandmitglieder:

Gesang – Lex

Gitarre –  X-ti

Gitarre – Roland

Bassgitarre –Wenz

Schlagzeug – Bam Bam

Tracklist:

  1. Zombieland
  2. Himmelsstürmer
  3. Für Immer
  4. Roter Mond
  5. Wir Könnten Götter Sein
  6. Lieblingsfeind
  7. Fanatisch
  8. Schwarzer Engel
  9. Unter Strom
  10. Gegen Den Wind
  11. Hurra Wir Leben Noch
  12. Frei

Megaherz Cd Pic

Megaherz im Jahre 2014 sind schön, schön kitschig. Man bewegt sich sehr weit weg vom ollen Stempel der Neuen Deutschen Härte, der eigentlich nur zu Anfang auf die Band gepasst hat. Wohin geht man also mit Zombieland? In die Schnittmenge zwischen Rosenstolz und einem keyboardlastigen Unheilig Gothicpathos und ist damit voll auf Kommerz und Plattenverkäufe ausgerichtet. Betrachtet man dies von einer positiven Seite stellt man fest, dass Megaherz extrem eingängige Songs mit sehr guten Melodien und Riffs geschrieben haben, allerdings kann man sich diese im sanft säuselnden Big FM oder RPR Vormittagsprogramm prima vorstellen. Vorbei scheint es mit düsteren Industrialklängen zu sein, bis schließlich das stampfende Lieblingsfeind diesen wohlbekannten Sarkasmus von Megaherz aufglitzern lässt, sogar leicht verzerrte Vocals finden sich im Song. Fanatisch könnte ebenso gut vom großen Bruder Rammstein sein, denn hier werden alle Trademarks bis hin zum charakteristischen „Gesang“ eines Till Lindemanns kopiert. Danach bieten Megaherz kaum gehaltvolle Songs, stattdessen langweilt der Hörer sich durch eine zweite Albumhälfte, die mit Frei zu Ende geht.

 

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Fazit: Stark keyboardlastiges Material wird von Megaherz auf Zombieland verbraten. Wer damit keine Probleme hat und Gothic - Pathos mit viel Kitsch mag, der sollte hier ein Ohr riskieren. Industrialklänge oder Neue Deutsche Härte sind meist Fehlanzeige, die zweite Albumhälfte ist im Vergleich zur kommerziellen ersten Hälfte extrem langweilig.

Anspieltipps: Himmelsstürmer , Roter Mond, Lieblingsfeind
Dominik B.
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