Mother’s Cake – Cyberfunk

Beam me up to the alpes Scotty, let's the trip begin

Artist: Mother’s Cake

Herkunft: Innsbruck, Österreich

Album: Cyberfunk

Genre: Alternative Rock, Funkrock, Hard Rock, Progressive Rock, Psychedelic Rock

Spiellänge: 45:08 Minuten

Release: 18.09.2020

Label: Membran

Link: https://www.motherscake.com/

Bandmitglieder:

Gesang, Gitarre  – Yves Krismer
Bass – Benedikt Trenkwalder
Schlagzeug – Jan Haußels

Tracklist

  1. Tapedeck
  2. Toxic Brother
  3. Crystals In The Sky
  4. I’m Your President
  5. Love Your Smell
  6. The Operator
  7. Cybernova
  8. Hit On Your Girl
  9. Lonely Rider
  10. Gloria
  11. The Beetle
  12. Desire

Hereinspaziert, hereinspaziert. Anschnallen für eine unglaubliche Reise in den Cyberfunk. Beam me up to the alpes, Scottie! Die alpenpsychedelischen Rocker von Mother’s Cake schleudern ihr neues (viertes) Album Cyberfunk in die ungeahnten Tiefen des Weltraumwahnsinns. Dies am 18.09.2020 als CD und als Vinyl über das Label Membran Records.

Also Leute, wirklich anschnallen, denn auf Cyberfunk finden wir einige überraschende Wurmlöcher (Songs), die uns von einem zum anderen Orbit katapultieren. Cyberfunk wird so zu einem intergalaktischen Psychedelic Rock Trip, der auch gerne noch einige andere Subgenres bedient.

Nachdem das Tapedeck, welches auf dem Cover des Albums zu sehen ist und damit als Intro zum Album einmal eingelegt ist, geht die Post richtig ab. Toxic Brother zeigt sich psychedelisch angehaucht, verstärkt sich jedoch auch mit einem starken Stück Heavy Rock und geht ab, wie die Fahrt auf einem Rollercoaster.

 

Da kann man auch direkt einmal Crystals In The Sky sehen. „I See The Crystals In The Sky“. Mamma, der Mann mit dem Koks ist da!? Es verschwindet alles wie im Rausch…

Punkig, funkig und vor allem rotzig geht es weiter mit I’m Your President, dem ein geiler Groove unterliegt. Das wird so vehement gespielt, wie sollte man die Wahl von El Presidente da nicht anerkennen?

Danach kommt mit Love Your Smell noch mal was ganz anderes. Back tot he sixties geht es jetzt. Flauschig weich, wie nach einem Ausflug der Rolling Stones oder der Beatles beim Guru. Love Is All Around ist dieser Song einfach. Oh Gott, dieser Geruch scheint einfach nur betörend zu sein!

Mit dem Operator wird die Reise dann zwar spacig, ein paar Erschütterungen im Orbit sind jedoch zu vernehmen und der Hyperspacemodus muss eingeschaltet werden.

Bereits das Ende des Songs leitet uns über in Sphären, die auch einer Pink Floyd Platte entwichen sein könnten. Die Cybernova breitet sich aus und erhellt das Universum. Was soll ich dazu noch anders sagen, als Shine On Crazy Diamond.

Mit Hit On Your Girl steigen wir ein in eine intergalaktische Disco. It’s very funky baby! Irgendwie warte ich darauf, dass John Travolta gleich als Außerirdischer um die Ecke kommt. Der kommt dann als cooler Lonely Rider, was für ein geiler Song.

Mit Gloria, dieser verdammten Gloria, der schon so viele Songs gewidmet sind, sehen wir wieder ein paar Crystals In The Sky. Gloria, what you do to me!?

In The Beetle rockt der Käfer in der Box, der am Schluss das Verlangen nach irgendetwas wirklich Verrückten hat. Desire beendet das Album ebenso unberechenbar, wie es begonnen hat.

Jetzt bin ich wirklich erst mal platt und muss diese intergallaktische Reise auf mich wirken lassen.

 

Die für den Herbst geplante Tour ist natürlich coronabedingt abgesagt, diese soll dann im Frühjahr 2021 stattfinden. Da muss ich unbedingt dabei sein und mit Mother’s Cake auf einen intergalaktischen Trip live gehen!

Mother’s Cake – Cyberfunk
Fazit
Ich habe selten so ein verrücktes und abwechslungsreiches Album wie Cyberfunk gehört. Es ist wild und dicht, funkt und groovt. Über allem hängt so etwas wie der Adromeda Nebel, der dem Ganzen das psychedelische Outfit gibt. Also: beam me up to the alpes Scotty, let's the trip begin!

 Anspieltipps: Toxic Brother, I’m Your President und Cybernova
Juergen S.
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